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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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reicht cs hin, die allgemeine Begeisterung für die Geißelungenwie für die Pilgerzügc und den Ausdruck eines tiefwnrzclndcnGeineingefühls darin anznerkennen. Auch sehen die Wallfahr-ten eine der andern so ähnlich, wie sich die Thatcn der Heili-gen gleichen; Entzücken, Schwärmerei, begeisterter Glaubendrückt ihnen allen sein Gepräge auf; die Heiligkeit des Ortesbethätigte sich oft in Erscheinungen und Wundern; brennendeEntrüstung über die Herrschaft der Ungläubigen entsprang ohneWeiteres aus dem Glauben an Christi wirkliche Gegenwart.

Absichtlich bin ich bei dieser Darstellung der Askese etwaslänger verweilt, weil ich nur hier die Elemente für eine, unsmährchenhaft dünkcndc Erhebung wie die des Krcuzzugs natur-gemäß vorbereitet finde. Für diesen Geist war es die geläu-figste Vorstellung aus der irdischen Heimath zu der Wohnungder Seligen hinanfzustrcben; zeigte man ihm das himmlischeJerusalem in irgend einem Winkel der Erde, so mußte er alleBande zerreißen, die ihn von dessen Erreichung zurückgehalteuhätten. Freilich erkennt man wohl, daß ein Krcnzzug, wie er1095 beschlossen wurde, durch die Aseetiker allein nie zu Standegekommen wäre; ein Unternehmen, so schwer mit irdischem Ap-parate belastet, hätte sich nie mit ihrem fantastischen Wesen inEinklang gesetzt. Ferner: die Compunction, auf der ihr gan-zes Treiben zuletzt beruhte, war ihrer Natur nach etwas höchstPersönliches, ein Gespräch der einzelnen Crcatnr mit ihremSchöpfer ans der tiefsten Einsamkeit des Geistes hervor: darin,und in deren Folgen konnten wohl, wie bei den Wallfahrtenzahllose Einzelne zufällig zusammcntreffen; aber ein Hccreszugnach einhelligem Beschlüsse und in gemeinsamer Ausführungwar hier nicht denkbar. Geradezu den entgegengesetzten Man-gel beobachteten wir vorher bei Gregor V!l.: hier ist nun nä-her zu erörtern, in wie weit eine Verbindung zwischen beidencintrat und den Gedanken des Krcnzzuges zur Reise brachte.

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Verbindung mit der Hierarchie.

Wenden wir uns noch einmal zu Gregor VII. zurück, so