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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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darauf dir Erwerbung Griechenlands sind die Punkte, auf diees hier ausschließlich ankommt. Unendlich wichtig mußte esallerdings auch für diese Seite des abendländischen Wesens blei-ben, daß er alle Nationen, als waren sie die Schaare» eineseinzigen Reiches, zu einem gemeinsamen Kriege gegen die Feindedes Glaubens anfgcrufen hatte. Aber ein Unternehmen, mystischin seinen Zwecken, ohne sichtbaren Zusammenhang mit den In-teressen des Abendlandes, ein Krcuzzng einzig zum Besten desheiligen Grabes und der Seligkeit der Kämpfenden derglei-chen konnte nicht in dem Geiste Gregors entspringen, in demebensoviel weltliche Conseqnenz als Begeisterung für himmlischeDinge vorhanden war. Das Schicksal des Planes war dasder meisten dieses Papstes:" seinen die Welt umwälzenden Ideensetzte sich die Kraft der bestehenden Dinge entgegen, und ausheftigem Kampfe ging ein Drittes hervor, weder dem einennoch dem andern gleich, aber nach beiden Seiten hin seine Ab-stammung beurkundend. Der Kampf mit Heinrich IV., der kurzeZeit nach jenen Schreiben ausbrach, nahm Gregors Kräftevöllig in Anspruch; von einem Zuge über das Meer geschahspäter keine Erwähnung weiter.

Dagegen kamen die abendländischen Volker von einerandern Seite her zu verwandten Bestrebungen; wir müssen ver-suchen, einige hierhin gehörige Angaben zu einem wo möglichanschaulichen Ergebnisse zusammcnzustcllcn.

Die Askese.

Gerade im 11. Jahrhundert, als alle Geister und Kräftemit der Gründung der römischen Hierarchie beschäftigt schienen,zeigte sich ein davon unabhängiges religiöses Streben in nichtgeringer Kraft. Freilich hatte cs die erste Grundlage mit derhierarchischen Richtung gemein, aber ans einem besondcrn Wegesuchte es das gleiche Bedürfnis zn befriedigen. Die Grundlagewar der allgemeine Trieb, sich mit dem Himmel in sinnlichgreifbare, äußerlich sichtbare Verbindung zn setzen; ein Wortunscrm Ohre freilich von fremdem Klang, aber in seiner nack-testen Bedeutung fcstznhaltcn. Wie dieser Trieb der römischen