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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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des freudelosen, wüsten, allen weltlichen Glanzes beraubten Lan-des an. Dieser Ansicht liegt min wohl eine allgemeine Wahr-heit znm Grunde und niemand wird den Einfluß des ASkesc aufden Verlauf des Kreuzzugs im Ganzen in Abrede stellen. Ichwill hier einmal zngcben, daß dieö Zusammenfalle mit demGrnndthema deS ganzen Buches, wie man es z. B. bei Gele-genheit des Streites zwisches Heinrich und Gregor ausgespro-chen findet 71) : un ino^en nZs le onllwlleisino o«t In ponseasociale, le mobile «le ln civilisntion, In löoclnlitö esl In mu-tiere korlu gni resisle nu mouvemenl äes iilees. Ich will cin-raumen, daß auch diese These eine gewisse Wahrheit enthalte,obgleich die Umkehrung derselben mit gleichem Scheine zu be-haupten wäre; aber das Urtheil über Eapcfigncs hieran sichknüpfende Darstellung der Einzelnheitcn kann doch nicht einenAugenblick zweifelhaft sein. Ans dieser allgemeinen Idee her-aus wird ein weitläufiger Apparat von Thatsachen, Persona-lien und Urtheilen geradezu erschaffen, gegen ein Zutreffendeshundert Falschheiten vorgebracht, dabei der Neigung zu poetischglanzender Ausführung der größte Spielraum gelassen. Mankann sich denken, wie trotz der schärfsten Verschiedenheit derGrnndansicht Albert von Aachen im Einzelnen eine willkommeneQuelle war, und in der That steht Eapcfigncs Verfahren sovollständig ans dem Gebiete der Sage, wie man cs von Albertnur irgendwie behaupten kann. Denn was ist es anders alsSage, eine vorausgcfaßte Grundidee in frei erschaffene Formen,die nur geschichtliche Namen mit der Geschichte gemein haben,cinkleiden? Hat man diesen Standpunkt des Ganzen einmalanerkannt, so vermag die Betrachtung besonderer Theilc desBuches nur wenig Interesse mehr cinzufloßen: es finden sich treff-liche Wahrnehmungen der bczeichnetcn allgemeinen Art, und dieFülle und Frische der Darstellung wenn man absieht vondem Ursprung ihres Materials verdient nicht geringere Aner-kennung. Aber ein wesentlicher Fortschritt in unsrer historischenWissenschaft kann durch solche Bestrebungen nicht gemacht werden.

71) II. 185. und wo men scnst das Buch aufschlägt.