Ruhe der Gesinnung uns, mit welcher diese Darstellungen ge-schrieben sind; man sieht den Künstler, der ohne praktische undpersönliche Interessen seines Schaffens sich erfreut. Die zunächstzu bezeichnende Periode hat sich wenigstens dieses Vorzuges invollem Maaßc begeben.
Thomas Füller schreibt Ibo Inslorio ob tsio Iwl^ äVnrro 37)meist nach Paul Aemil und andern neuern Autoren; er hatWilhelm von Tyrus und einige Quellen daneben cingesehnund kommt an keinem Punkte über die dort erlernten Tatsa-chen hinaus. Aber gleich im Beginne kündigt er den völliggeänderten eignen Standpunkt an durch die Versicherung, derPapst habe den Zug hervorgernfen seines Vortheils wegen,und Peter den Eremiten erst nach Jerusalem hingeschickt, daßer von dort als gottgesandtcr Apostel zurückkehre. Es ist nichtrationalistische Gesinnung in ihm, wohl aber der Zorn desEngländers gegen papistisches Wesen, wie man ihn etwa infolgender Phrase, zugleich einer Probe seiner Ausdruckswcise,erkennen kann: LnZInud, lim popos pnole-iiorso in timtvebiosi «eiiloni resloä in llio stalile, wlion liiere was nnv evorkw de klone ele. Füller ist es auch, so viel ich mich erinnere,der die nachher so oft wiederholte Untersuchung über die Rccht-mäßigkeit der Krcuzzügc zum ersten Male abhandelt.
Viel berühmter, auf sehr verschiedenen Standpunkt gestellt,aber ebenso von äußerlichen Einflüssen berührt, erscheint dieGeschichte der Kreuzzüge des Pater Maimbourg ss). Das Buchist Ludwig XIV. gewidmet, dessen Gunst sich der Verfasser znerfreuen hatte, und die Luft dieses Hofes weht in der Thatdurch alle Theile desselben. Ein großes Selbstgefühl des Ver-fassers, eine eifrig ausgesprochene Religiosität, daneben auch,
37) Dritte Ausgabe zu Cambridge 1647.
38) Ilistvirs Nes craisaNe» pour la Nelivrancs <Ie I» tsrr« Laiirts.Dritte Ausgabe. Paris 1685.