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inhaltsloses Treiben von Abenteuer zn Abenteuer erseht. Ichübergebe die Schicksale des mythischen Großvaters Gottfrieds,von dem das Gedicht seinen Namen bat und führe nur ansder Geschichte des Kreuzzugs selbst einige Proben an. InMekka, wo das Grab des Gottes Maho» in der Luft schwebt,sind die Heiden versammelt, der Sultan von Porsten, der großeEmir Eerbara, viele andere Könige um sic her. Da langtdes letzter» Mutter, die sternkundige Ealabrc an und prophezeitden Fall Jerusalems durch Gottfried und seine Brüder. Die-ser Zug findet sich schon unter den Theilnchmeru der Kreuzfahrtselbst verbreitet, wo die Gesten weitläufig davon erzählen undich in einem andern Zusammenhang darauf zurnckkvmmen werde.Auf diese Verkündigung zieht nun Cornumarant verkleidet nachEuropa, die drei Brüder zn tödten. Er wird erkannt und gibtvor, dem Herzoge, dessen hohe Bestimmung ihn mit Ehrfurchterfüllt habe, huldigen zn wollen. Dieser, um den Türken völ-lig zu blenden, beruft alle Bischöfe des Landes zu seinem Em-pfange, die Fürsten von Artois, Flandern, Pfalz und Hcnne-gan geben sich, den Glanz zn erhöhen, für seine Hofbeamtcnaus. Hier erklärt Gottfried den Vorsatz, die Weissagung znerfüllen und die Fürsten beschließen, unter seiner Anführunghinauszuziehn. Was als ein Schauspiel begonnen, wird soeine ächte Wirklichkeit, der Papst, der Kaiser und König Phi-lipp geben gerne ihre Bcistimmung. Ehe cs nun zum Ausbruchekommt, muß der Herzog im Zweikampf sein Recht auf Lothrin-gen erhärten nud dem Gcgcnkönig, hier Arnulf genannt, inder Schlacht die Brust durchbohren. Endlich langt Peter vonAmiens aus Rom an, um den Krcnzzug zu predigen und vonnun an finden wir uns fast ganz auf dem bekannten BodenAlbcrts oder Wilhelms. Zum Schluß heirathet Gottfried alsHerr von Jerusalem die schöne Florie, die Schwester Eorbarasund Tochter der weisen Ealabrc von Holofcrnien.
Ich glaube, diese Notizen werden hinrcichen, das obenausgesprochene Urthcil nach jeder Seite hin zn bestätigen; in-deß erfreute sich jene Zeit ungestört an solch bunter Geschmack-losigkeit. Bis gegen die Mitte des 15. Jahrhunderts müssen