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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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erschütternde Bewegung, und sic entspringt nnd wirkt durchausnach dem Gesetze mcnschlich faßbarer Kausalität.

Die Gesinnung, welche dieser Acndernng zu Grunde liegt,tritt nun in dem Verlaufe des ganzen Buches hervor. Beiallem Glauben an einen lebendigen persönlichen Gott, suhltder Verfasser bei irdischen Dingen stets die Nothwendigkcit ei-ner irdischen Begründung, wahrend etwa die Gesten von einerWeissagung des Evangeliums unmittelbar ausgchn. Er ver-mag in dem Hergang der Ereignisse keine Fortschritte zu ma-chen, bis er sich nach jeder Richtung in Raum nnd Zeit voll-ständig festgcstcllt hat. Die ersten Schaaren brechen auf, vorallen Dingen orientirt er uns durch kurze aber passende Erör-terung im ungarischen Reich. Ehe Gottfried vor Evnstautino-pcl anlangt, sucht er von der Lage des griechischen Kaiscrthnms,später von dem Zustand Dalmatiens, Bulgariens, Serbiensrichtige Begriffe zu geben. Die Erzählung der Kreuzfahrt selbstlehnt er darauf au eine Beschreibung Coustantinopels, Nicäas,Antiochiens; Edcssa nnd Jerusalem werden geschildert, die wich-tigsten Ereignisse ans der Geschichte der einzelnen Orte in Er-innerung gebracht. So geht er weiter von Schritt zu Schritt,je näher er seiner Zeit kommt, desto zahlreicher, gründlicherund ausführlicher werden diese Tigrcssionen. Am weitläufig-sten verbreitet er sich bei Amalrichs Geschichte über den Zu-stand des ägyptischen Landes; hier gibt er ganze Abhandlun-gen über die Lage und das Alter des ägyptischen Babylon,über die Entstehung des fatimidischcn Khalifats, über die Zahlder Nilmündungcn, das Anwachsen des Nildelta, den indischenHandel über die Landenge von Suez 27). Seine Forschungengehn bis in das Alterthum zurück; findet er Abweichungen, soruht er nicht, bis er sic sich erklärt hat; seinen Zweck, den er-zählten Thatsachcn auf jeder Seite festen Boden zu geben,erreicht er aller Orten. In demselben Sinne versäumt er nie,das Ableben und die Nachfolge der Päpste und der Kaiservon Rom und Constantinopcl bcizubriugcn, in den meisten

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