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indem er die Lehnshcrrlichkeit des Patriarchen über die Kronevollkommen verschweigt und dadurch Dagoberts Schritte gegenBalduin jedes rechtlichen Vorwandes beraubt. Hieran knüpftder König seine Maaßregeln, nachdem Tancred, der BeschützerDagoberts, das Reich verlassen, klagt Balduin den letzter» inNom an und der Papst sendet auf seine Bitte den (Kardinal-Le-gaten Mauritius. Der untersucht die Sache nack Albert wah-rend des Monats Marz 1101 und spricht die Suspension überDagobert ans; um Ostern besticht dieser den König mit 300Goldstücken, bewirkt so seine Wiederherstellung, nähert sich demLegaten und beide gemeinschaftlich verzehren in heimlichen Schmau-sereien die Einkünfte des Reichs 77).
?. 311 fahrt Albert in diesen Geschichten fort. Der Kö-nig ist in Geldnoth, er kommt etwa im August 7») von Joppenach Jerusalem und fordert von dem Patriarchen eine bestimmteSumme, welche dieser nicht anfbringen zu können versichert.Der König darauf von Arnulf unterrichtet überrascht die bei-den Geistlichen bei ihren Gelagen, eine heftige Scene erfolgt,der Patriarch muß Jerusalem raumen, geht nach Joppe undvon da im Marz 1102 zu Tancred nach Antiochien. Balduinbleibt mit dem Legaten in Jerusalem und ehrt ihn hoch, dakommt Anfangs September Nachricht von feindlichen Rüstungen,er sammelt sein Heer und zieht aus gen Joppe.
st. 332. Nachdem Balduin im Juli 1102 die Saraccncnbesiegt hat, ruft er im September gegen einen neuen AngriffTancred und Balduin von Burg zu Hülfe. Sic kommen nachJoppe, mit ihnen Wilhelm Graf von Poitou, zugleich aberauch Dagobert, und nur auf eine neue Untersuchung von dessenSache wollen sie den König unterstützen. Als dies ungeordnet
77) p. 308.
78) Genau ergibt sich die Zeit nicht; bis zu Johann des Täufers Geburtbleibt er in Cäsaren, geht dann nach Joppe, nach drei Wochen rückter ans gegen die Saracenen, wartet lange auf sic, entläßt dann dasHeer, nec longo posd base intervallo geht er nach Jerusalem. VII.56-58.