Ein Weiteres ist nicht davon zu sagen, so wenig wie von derdeutschen Uebersctzung derselben Chronik.
Gottfried von Vitcrbo in seinem Pantheon schließtsich zunächst an; auch er hat keine Zusätze, die eine weitereBetrachtung erforderten '8»).
Merkwürdiger dagegen sind die Nachrichten, welche Hel-mold mittheilt i8y). Daß er Ekkehard oder einen seiner Nach-folger der Erzählung des Krenzzngs zu Grunde gelegt hat,ist vollkommen deutlich; wie Otto und Gottfried kürzt er be-deutend ab, doch läßt besonders die Darstellung des Aufbruchs,die Art und Weise, mit welcher Peter der Eremit cingcfnhrt wird,keinen Zweifel über den Ursprung seiner Nachrichten. UeberGottfried von.Bouillon berichtet er ausführlicher, wie er mitdem Kaiser, den die Nachricht von Rudolfs Wahl ans derVerehrung der heiligen Märtyrer zu Rom anfgcschrcckt hat, inden Kampf zieht und dort Rudolf durch Abhauen der rechtenHand auf den Tod verwundet. Ueber Gottfrieds Feldherrn-schaft im Kreuzzug hat er so wenig Zweifel wie Otto vonFrcisingen, der die ägyptischen Gesandten nicht wie Ekkehard znden Fürsten, sondern zn dem Herzog allein kommen läßt.
Endlich ist noch Dodechin zu nennen iistl, der in gleicherabkürzender Weise die Ekkehardschcn Nachrichten wiederholt.
Uebcrschn wir diese Reihe von Eopisten noch einmal, sozeigt sich besonders in Bezug auf Peter den Eremiten und Gott-fried von Bouillon die Vergleichung von Interesse. Die Me-thode der Abkürzung ist fast bei allen dieselbe, sie schreiben denSatz über Peter den Eremiten in oxlonso aus w>), lassen daun
188) 9. 338. 339. bei M.-Nnr. II Ich bemerke hier, dich daS Werk, wel-ches Pcrtz dem Nürnberger Codex desselben bcigeschricben fand, nachden im Archiv VII. >r. 588 gegebene» Worten cinVIl,. oder einErcerpt ans demselben, ist.
189) Ilisl. 8I.IV. I. 29 scjis.
190) Vcl a. 1096 -n,c,.
191) Nnr Otto von Freisingcn und Gottfried von Viierbo machen eine Ans-