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unter die einzelne» Jahre vcrthcilt, Einzelnes, was Ekkehard vor-aiisnimmt oder nachholt, an den richtigen Zeitpunkt gestellt i»a);Peter der Eremit bekommt seine Beglaubigungsschreiben vomHimmel herunter; der Fürstcncatalog ist mit einigen neuen Na-men bereichert >8i).
Was endlich die vierte Redaktion unsers Autors betrifft,so scheint sic, soviel die Chronik von Aucrsbcrg crrathcn laßt,in der Geschichte des Krcnzzugs wenig geändert zu haben, min-destens nichts, was den Bestand der Thatsachcn zu modificircnvermochte. Doch ist in Bezug auf die Aucröb crgcr Chro-n i k zu bemerken, daß in ihr Bruchstücke einer doppelten Reda-ktion enthalten sind, daß sie zu den Jahren 1096 und 1097init. die Nachrichten des sächsischen Chronographen wiederholt,1098 nur mit deutschen Angelegenheiten ausfüllt, 1099 die Ero-berung von Jerusalem kurz erwähnt, darauf bemerkt: über diesegöttliche Unternehmung denke ich noch Einiges hinzusetzcn, undnun das ganze Ekkchardschc Buch, wie cs bei Martcne vorlicgt,wiederholt. Dieser Umstand wirft auf den Verfasser der Chro-nik um so weniger ein günstiges Licht, als die beiden Redaktio-nen Ekkehards Widersprüche enthaltene), welche hier ohneBedenken-nöbcncinandcr hingcstellt sind.
Ekkehards Werk ist im Mittelalter vielfach benutzt undausgeschrieben worden; ich führe hier nur die Copien des 12.Jahrhunderts auf, ohne auch eine genaue Angabe ihrer gegen-seitigen Verwandtschaft zu beabsichtigen. Eine solche wird erstdurch die Bekanntmachung der einzelnen Ekkchard'schcn Werkemöglich werden.
Zunächst sind einige kurze Angaben verschiedener Jahr-bücher zu nennen, die sich freilich fast nur auf die Notiz bc-
180) So der Fürstencatalog, die Gesandtschaft der Acgypter vor Antiochien^18t) Aus Losinns Prag. a>1 1096 wird die Nachricht über die Verhee-
rungen der Pilger in Böhmen eingeschvben. Ferner findet sich hier,wie in dem Lliron. ttrsperg. die Notiz, Erzbischof Rcthard habe dieJuden in Mainz beschützt.
182) uebcr den Untergang einer Pilgerschaar in Ungarn.