wie der Verfasser seine Erkundigungen nackl allen Seiten aus-gedehnt hat, ohne Frage ist er durch die mannichfachstcn Aus-sagen der Theilnehnicndcn belehrt worden, Sage und Geschichtesind ihm zugcflossen, er gibt beide wieder, ohne Kritik aber intreuer Reproduktion. So belehrend er gut angewandt wer-den kann, so leicht führen seine Nachrichten den irre, der dieUnterscheidung jener Elemente bei ihm vergißt.
Zum Schluß erwähne ich an dieser Stelle des Bruchstücksfranzösischer Geschichte im 4 ten Band des Duchesneisi); nichtals wäre sein Ursprung ans dieser Quelle geradezu zu behaup-ten; die Erzählung ist hiefür zu allgemein gehalten. Nur beider Eroberung von Jerusalem gibt sie einiges Detail, welchessich sonst nur bci Bartholf wieder findet 152); auch die Angabe,daß wegen der Dornenkrone Christi Gottfried keine irdischeKrone getragen, findet sich hier zuerst, und zwar wird das Ver-dienst dieser Demuth den umgebenden Baronen, nicht dem Fürstenselbst bcigelegt 153).
Von Schriftstellern des 12 . Jahrhunderts, welche Fulchcrbenutzt haben, finde ich noch drei, auf welche näher einzngchnich mich aber durch ihren gänzlichen Mangel selbstständigerZusätze übcrhobcn sehe. Es sind, zunächst die Ueberarbeitungdes Mönchs Robert mit Einschiebseln aus Fulchcr, von wel-cher Stcnzcl nähere Nachricht gibt 151), dann die Chronik des
eie Verhandlungen vor Askalon p. 758, über eie Angelsachsen imOrient p. 725, 1 ,. 778 ss.t51) ?. 85 ff.
152) Tancrcd habe für sich allein die Stadt bestürmt; nach der gewöhnlichenAnnahme ist er bekanntlich mit auf Gottfrieds Thurm.
152) Die gewöhnliche Version findet sich bei Will. lVInlm. p. 142, l,ist»r.Iiolli 8acri c. 120, in der Vorrede zu den Assisen von Jerusalemund bei Will. 'Nxr.
154) Archiv für deutsche Gcschichtsknnde IV. p.,97. Doch erwähnt sie schonsilarteuv in nck bllichotiurllum. Sic ist aus dem Jahr 1145.
Ich habe in Bonn einen Abdruck davon cingesehn.