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einem gleichen Resultat, wie wir es für Fnlco erkannten: derBericht Gilo's hat wenig Interesse für die Erkenntnis: des Fac-tnms selbst, er gibt aber reichliche Belehrung über die Ansichtder Zeitgenossen.
Diese Vorstellung, Gilo habe unmittelbar aus mündlichenNachrichten geschöpft, tritt nun an sich und mehr noch in ihrenFolgen der gewöhnlichen Meinung über den Mönch Robertund sein Geschichtswerk entgegen. Einen Zusammenhang näm-lich zwischen Gilo und Robert erkennt man bei der leichtestenVergleichung, und Michaud, so viel ich weiß der erste, derdiese Vergleichung unternommen n->), trägt kein Bedenken, dieErzählung Roberts für die Quelle von Gilo's Werk zu halten.Robert ist ihm nach der gewöhnlichen Annahme der Augen-zeuge, der eine Menge selbst erlebter Ereignisse seinem Origi-nal, den Gesten, hinzufügt, ans dem sie Gilo dann weiter be-nutzt und mit neuen Zusätzen, freilich schlechterer Art, berei-chert. Der Werth der vorher angeführten Nachrichten, die sichsämmtlich bei Robert wicdcrfinden, erhält natürlich durch des-sen Autopsie eine ganz andere Schätzung, als wir sic so ebenaussprachcn. Stellen wir aber die betreffenden Berichte, dieder Oosla, Gilo's und Robert's nebeneinander und versucheneine nähere Vergleichung. Robert, wie er es ankündigt, liefertzunächst eine Umarbeitung der Gesten; ohne Frage bildet derenTert die Grundlage seines Werkes. Da hinein verwebt erzahlreiche diesen fremde Notizen, zuweilen ganze Erzählungenvon beträchtlichem Umfange, wenig bedeutende, manches Malauch völlig abweichende Angaben. Alles dies findet sich nun,mit wenigen Ausnahmen, bei Gilo wieder, bildet hier aber,völlig vereinzelte Zusätze abgerechnet, den alleinigen Tert. Willman ihn für die Eopie Roberts halten, so sicht man sich zuder widersinnigen Annahme genöthigt, er habe Robert und dieGesten zugleich vor sich gehabt, seine letzten drei Bücher alleinaus den Gesten, seine ersten allein aus Robert, mit Ausschei-dung aller Bcstandtheilc der Gesten, hinübcrgenommen. Im nm-
114) In seiner Idtd. des crois. Artikel Kilo.