Druckschrift 
Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
Entstehung
Seite
206
Einzelbild herunterladen
 

206

1. Zeitraum. 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 5. Capitcl.

Nach der Kirchenlehre wurde in der Taufe Vergebung der Sünde«Wiedergeburt im heil. Geiste, Annahme an Kindesstatt von Seiten Gotteiverliehen: daher wird sie genannt Gnad e urrrtiri), Erleuchtung,

Heiligung (rproriuuöu, ä/raciziöc), Vollendung (like,»!'), einziges MDzur Ausnahme in die Kirche'). Die Erwägung so großer Wirkungen di,Taufe veranlaßte, wie schon erwähnt ist, bei Vielen Verzögerung derselbe«bis ans Lebensende, einerseits weil sie sich die Kraft nicht zutrautcn, de»schweren Forderungen an den christlichen Täufling vollkommen genügen;«können, andererseits aber, um nicht durch Uebcrnahme jener Forderungeiaus ein Mal mit der Welt und ihrer Lust brechen zu dürfen, oder endlichesie glaubten, so am besten den Himmel mit der Erde verbinden zu können.

Den durch die Taufe geistig Wiedergebornen wurde dann die Fülle duh. Geistes durch das Sacra ment der Firmung ertheilt (ochpafl..gii'noi>, rßc >ac , elraiismri, conlirmntio, perfect!»).

Dieser Act bestand in der Salbung mit dem h. Oele Bezeich.

nung mit dem Zeichen des h. Kreuzes unter den Worten:das Siegelt»Gaben des h. Geistes" und unter Handauflegung M

Symbol -) der Mittheilung des h. Geistes, vgl. S. 105.tz. 89. Streit iiber die Kctzcrtaufc; Stephanus, Cpprian, Frrinilia«').

Der oft entschieden ausgesprochene Satz:außer der Kirche kmHeil" mußte frühzeitig die Frage herbciführen, ob die von Häretikern er-theiltc Taufe giltig sei, oder dieselbe an solchen, welche in den Schooßdnkathol. Kirche zurückkehrten, wiederholt werden müsse. Zuerst wurde düsFrage in Beziehung auf die Montanisten aufgeworfen und darüber in Klein-asicn und Afrika Verhandlungen gepflogen. Das Resultat mehrerer Pro-

Domini, in gurrm tinxuimur, rrclimpletrr est. Drrselme celebrrrmlrro locwcle sixno agrrrro oslenrlit, exinrlo De-ttecoste orclinrrnclis Irivrioris lrrtissiniiwspuckum est, guo et Domini resurrsctio inter rliseipulos sre.guentrrtrr ssl eixratirr Lpiritüs Lriuoti destiorrtrr etc. Do brrptismo c. 19. >>. 264. vgl. VMb. e. srree. II. eliss. 9. nrt. 6. fl. V. ;>. 252 sg.)

1) Dustor. libb. III. similit. IX. e. lg.: ^nteguum accipirrt lr»«

nomen ülü Dei, morti äestiriatus est: :rt nbi rrceipit illiul siZillum, libemlmrmorto vt trrräitnr vitrro. Illucl rrutern sixillum n^rra est, in iprrrm rlsseemlMIrominos morti obliArrti, rrseoiirluirt vero vitrre rrssigrrrrti etc. (Drrtres ilposlelorum.l 2'eittul/. rle brrptismo hebt so au: T-elnu srrcrrrmeutum rr-iurre iiosiMgurr rrblutis rlelietis pristinrre enoeitrrtis in vitrrw asternrrm lilmramrrr. e. l. g255- Clonr. .4/o.r. prrerlrrAOF I, 6. ,?«7r7cpö//rv0l uioumi-

II, 22. m 4. p. 147. V, 15. II. 3. p. 312. 0-rvrrcrum rexenerrrtioiris). »gl.sKlce, Dogmengcsch. Th. II. S. 135 ff. -sBrciiner, geschichtl. Darstell.tVerriä't. u. Ausspend. d. Sacram. v. Christ, bis auf unsr. Zeiten. Baust.«.Frkf. 818 ff. 3 Bdc. Bd. I. iib. d. Taufe.

2> Iperttt-ff. rlo resurr. esrn. c. 8. 6arv unxitur, ut rrrümrr ooriseere».curo si^nrrtnr, nt et rrnimrr mnuiritiu', errro «!an«6 fmposftroue ruluiirbnrm.ut et arüma. spiritu illrrmiuetur. p. 385. <7Mr. ep. 73. (Zuod nriuc nnog«apud nos gcritur, »t gui in ecel. brrptixrrntur, praepositis scclosirre ost'mMet per nostrrrm orutionem rre »urm«s rrnposrtrouem spiritum srrnetum eowegunntur et siZnaeuIo clominieo consummerrtur. p. 281.

3) Ir. e. VII. 35. 7. 9. OMr. epp. 7076! p. 267324. Walch,

KeHcrhist. Th. II. S. 310-384.