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28 Einleitung. 4. Capitel. Bearbeitungen b. christl. Kirchcngcschichtc.
d'Achery, Mabillon, Ceillier, Martene, Morin, Galland,Durand, Sirmond, delaRue, Montfaucon, Coustant, Gar-nier, leNourry, Cotelier, Baluze, Rigault u. v. A.'). Einengrößeren Theil der KG. zu bearbeiten versuchte der geistig kräftige G o d e a u'),B. v. Vence, in populärer ansprechender Erzählung , die nicht auf einergründlichen Forschung beruht. Dagegen schrieb der Dominicaner und Doc-tor der Sorbonne (N o e l) Nataliö Alexander') seine KG. (b. 1600)mit gründlichem Quellenstudium, Scharfsinn und Klarheit, nur verletzten dergeschichtliche Vortrag in scholastischer Form, und die oft auf die Spitze ge-triebenen gallicanischcn Grundsätze, die dem Werke auf einige Zeit ein Ver-bot zuzogen. Der größte Werth dieser KG. besteht in den Dissertatio-nen zur Begründung wichtiger Materien. Mit größerer Anmuth schriebder milde und fromme, aber freisinnige Abt Fleury (j-1723) seine KG. (b.1414). Dieselbe ist sorgfältig nach Quellen bearbeitet, wenn auch dieselbennicht überall ausführlich angegeben werden. Die Haupttendenz Flcnry's ist,die göttliche Stiftung der christlichen Kirche, ihren Einfluß auf die Umbil-dung und Gesittung der Menschheit zu zeigen, und dann nachznwcisc», wiedies durch die katholische Kirche geleistet wurde. Sein Fortsetzer (b. 1595),der Oratorianer Jean Claude Fa brc steht ihm in jeder Beziehung nach,und hat durch Umgehen der vorkommendcn Schwierigkeiten, Weitschwei-figkeit und geschmacklose Einmischung fremdartiger Stoffe seine Unfähigkeitzur Fortsetzung dieses Werkes nicht minder bekundet als der l at ei n ischeUebersetzer und zweite Fortsetzer (1590—1705), dcrKarmelit Alexanderu 8. äoruino «Io (U'»eo in Augsburg ). Der geniale Bossuet"), B. v.Meaux, hat sich in seiner Einleitung und Uebersicht der allgemeinen Geschichte(b. Carl d. Großen) für den französischen Prinzen das große Ziel gesetzt,die Wirkungen der göttlichen Vorsehung in der Leitung deö Ganges ver Welt-geschichte nachzuweisen. Die Fortsetzung von dem protestantischen Superin-tendenten Cram er ist in ganz andern: Geiste gehalten und verfolgt andereZwecke. Leider beschließt schon das etwas spät e r als die vorstehenden er-schienene großartige, in der vorherrschenden Form von Monographien
1) s-Herbst, die Verdienste der Maurincr um die Wissenschaft (Tüb. thcol.Q.-Schrift, 833—341. Derselbe, die littcrär. Leistungen der stanz. Ora-torianer (ebendas. 835; leider nicht beendigt).
2) (?ackeau, l,i8t. >le I'nZIiso äaznns la naissanrv >Ic> .lös. ObrZusgira la tln!>» IX. siöclo. kur. 633. 3 3. k., in's Italic», übersetztv. A. Speroni; deutschv. Hyper u. Grootc, Augsb. 768—96. 38 Bde. "8.
3) 7V«t. bist. oral. bl. I. kar. 676 sg, 23 vol. 8. Dazu »sleotn
liiswriao V. 3'. capita. kar. 689. 6 vvl. 8. Hist. ocil. Vnt. nt bl. 'k. kar. 699.8 7. l. u. oft. Uue, 734 r. not. konstant. Ilon, aglla, 9 37 l., ilnä. 749 not.Il/an«/. Daun Vs» 759 u. 778. 9 3'. 1, n. II. 37 sny>n<>inont. auch 75l. 1837 4.; e>l. UinAao 784 8g. 18 37 4. r. supplom. 2 37 4.
4) TtVeur.!/, Inst, nnel., kar. 691—720. 20 37 4. u. oft.; neue Ausg. un: 4Buch, vermehrt nach ein. handschr. Entwürfe Fleury'S in v. königl. Bibl. (reichtbis 1517) kar. 840. 6 37 4. (übersetzt in's Latein, samnit der Fortsetzung v. P.Alexander und dessen Ordensgcnosse Bruno. ^uA. Vinäel. 768—98. 91 378.) In's Deutsche ohne Fortsetzung, Lpz. 751—770., 14 Bde. 4. rnnununo nurFTckire, kar. 726—40. 16 37 4. (b. 1595) vgl. H efcle, üb. d. Werth Fleurp's,seine Forts, u. die neu aufgefund. 4 Büch. (Tüb. Q.-S ch r. 845).
5) Lohnet, äisoours sur klnstoiro nnivk-rsello, kar. 681 U. öft. deutsch, 2A., Würzb.832, übers, u. fortgcs., (b. 1532)v. Cramcr, Lpz. 751—86. 7 Thlc.üistoirs äös variations clos oglisss Oos krotssrauts, kar. 688. 2 37 4. 734,4 3. deutsch v. Mayer, Münch. 825 ff. 4 Bde.