tz. 16. Abendländische, vorherrschend germanische Historiker.
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(ff um 886), trug aus 3 griechischen Chronisten eine KG. zusammen, undhintcrließ eine sehr wichtige Geschichte der römischen Päpste, die nur zum ge-ringen Theile von ihm herrührt. Der durch sein vielbewegtes Leben be-kannte Abt und zum Bischof erwählte Flodoard') (st 966) schrieb einebeachtcnöwerthc Geschichte der Kirche von Rheims (b. 948). Die KG. desAd am^), B. v. Bremen (v. 788—1076), ist mit historischer Treue ge-schrieben, und als die säst einzige Quelle für die KG. von Dänemark, Schwe-den und Sachsen äußerst werthvoll. Oderic Vital'), Abt zu St. Evreul inder Normandie (um 1142), verfaßte noch in seinem 67. Lebensjahre eine KG.in 13 Büchern (b. 1142). Der Dominieaner Ptolemäus de Fiado-nibus (Bartholomäus von Lucca st 1327 als B. v. Torcello) hinterließeine KG. in 24 Büchern '), die b. 1312 reicht. Außer den genannten Wer-ken finden wir die KG. meistens zugleich mit der Staatengeschichte in denzahlreichen Chronisten Italiens, Frankreichs und Deutschlands behandelt,die in besonderen Sammlungen^) zusammengetragcnfind, und vonwelchen uns Fr eh er eine gute Ucberficht gibt, und Fr. v. Raumer in einerChrestomathie die eigeuthümliche Darstellungsweise kennen lehrt. Beson-dere Hervorhebung verdienen die Chroniken des Regino v. Prüm(ff915), Hermannus Contractus (ff1054), Lambertv.Heröfeld(irrthümlich v. Aschasfenburg ff 1080), Sigebert v. GemblourS(ff1112), Otto v. Fr eisingen (ff1158), Matth aus Paris (ff1259),Wilhelm v. Tyrus (ff1178)u. A> Am Ende des MA. wandte sichder Geist von der Spekulation und Dialektik mehr zur Geschichte, wozu schonVincenz v. B eauvais (ff 1264) in seinem spssnlum Iiistoiüsls in 31Büchern beredt aufgefordert hatte. Auf diese Belebung des historischen Sin-nes wirkte besonders das päpstliche Schisma im 15. Jahrh., welches vieleAnklagen gegen den Papst hervorrief, zu deren Rechtfertigung oder Widerleg-ung man die frühere KG. studiren mußte. Auch die Verbreitung griechischerSprache und Bildung bereits vor und nach der Einnahme von Ct. wurde fürdie Cultivirung der Geschichte einflußreich. Bei Antonius "), EB. v. Flo-renz (ff 1459), zeigt sich bereits der Einfluß klassischer Bildung und dasBedürfniß für historische Kritik in dem größten kirchenhistorischen Werke desMA.; noch bestimmter aber bei Laur entius Valla, Kanonikus zu Rom
Lcr Byzantiner. Liber poiititlsulis s. Vitus roiuuu. Loutik. sää. Lkanc/tt'nu« stLow. 718. 4 V. k. vgl. Tüb. Q. Schr. 845. S. 320 ff.
1) kVockoarcki bist. ecrl. Lbemsus. sä. stuä. ,/ac. Krmouckü kur. 611. 8.(Liruioucl. Opp. V. IV.) sä. stuä. <7. Ookusuartü Ouuci 617. 8.
21 -äckamr Lrenrensr« bist. sccl. prusssrt. Lreiueus. libb. VI. sä. Hcke-rüro,<).Luzä. Lutuv. 595.4. sä. Urbrre.iu TOrckenbi'oA» script. rsr. Osrmuu. septenkr.Iluiub. 706 t. deutsch übersetzt mit Amn. v. Carsten Misegacs. Brem. 825.Vgl. cki ^.«»luMerr, äs toutibus ^äuwi Lrsmensis Lil. 834. 4.
3) Ocker. VÄcck. bist. srcl. libb. XIII. sä. ck» O/resne (mit 8cript. vetsrisbist. Xoruruuuor. Lur. 619 k.) sä. k'revost. Isr. 838. 3.1.
4) ckVo/e«!. cke k'racko»rd««s bist. scel. (Mrrat. ssript. rsr. Itul. 3'. XI. p. 741.).
5) 8eriptorss rsr. Itulicuruw, rsr. llullicuruin, rsrura dsrluunic. stc. vgl.Oirsctoriuui bistorie.orum lusäü potissiimun usvi post Lrsbsri et itsrutusLoeblsri surus rvc. st sinsuä. st uux. ckck«»!be,'Aer«8, Ooett. 772. 4. Noeeier,äs uuuuliuiu lusäii usvi vuriu eonäitivuv. 3»!>. 788 sg. 4. Fr. v. Raumer,Handb. merkw. Stellen a. d. lat. Schriftstellern des MA. Brest. 813. Loch »er,das deut. MA. in den wesentl. Urkk. Nürnb. 851.
6) ck^kore-rt. suwinu bistoriulis (b. 1459). Xorirub. 1484. 3 3'. sä.cko/t. cke Orcrck/brrs. LuZä. (1512 u. 27) 1587 k.