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Theil 1, Bd. 1 (1830)
Entstehung
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383
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Kapitel IV. §. 94.

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vielmehr häufig ohne Weiteres Heergewedde und Gerade zu sich. Sostellt das Loensche Hofrecht diesen Grundsatz auf ^), sheilt jedochden vier Tegedcrn das oberste Kleid oder XII d. mit. Esscheint selbst dieses Heerwedde des Hofsherrn neben dem Hcer-wedde des Erben bestanden, und eins das andere nur beschranktz» haben. Die Entscheidung über die Pflichten der BorghcrHobslcute von >326 führt hierauf hin: »Wert dat dar eyn»Man störue dar Ludeke und synen Eruen eyn Herwede»vocr aff voruelle, dar eyn Sonn wcre de Sonn fall ncmen»dat bcßte Pcrd to vnre aff, dar na fall Ludeke (der Hofsherr)»und sync Eruen keyscn dat beßtc Pcrd also als de gude Man»to Markete und to Godinghe plach to rydene, und vortmer»al syn geschapene Ghewandt und.nicht mer to Herwede.»Vortmer störuc dar eyn Vrouwe in er Houes hoeuen dar Lu-»deken und syne Eruen eyn GHera de invelle dar fall Ludeke»offte syn Eruen dem Hushern laten eyn Bedde und twe La-»kenc und decke cme synen Dysch dar na mach Ludeke und

»syne Eruen nemen to Gherade dat beste Bedde und twe»Lakmc und der Vrouwcn geschapene Ghewant und nicht mehr»to Gerade.« -

Daß übrigens unbefugte Eingriffe in die Rechte der Erbenauf Heerwedde und Gerade geschehen, sehen wir am deutlichstenaus dem ersten Münsterschcn Landes-Privileg von 1309 *°).

38) Beilage 54, Art. li: »Item weret dat eyn Man störue in»den Ampte de Hyenrecht hedde, daer hcfft myn'Heer anne»Herweide rc.« Art. 12, l3, 14. Der Art. 30 gibt jedoch demSohne eines Tegeders als Heerwedde das Pferd, was derVerstorbene um das Erbe zu reiten pflegte, und so blieb auchnach Art. 31 die Gerade der Legcdersche im Tegetgute.

3!)) Was die Nifftel, welche die Gerade wegnimmt, ebenfalls erstthun muß. S. Sachsenspiegel B. III. Art. 38.

40) Bei Kindling-er Münst. Beitr. Bd. II. Urkunden S. 306:»Itein 3nra, gue >rlgo, apyellaninr Oersexle ei Ilernede,i»ev inorte guornmlilzet ^er nostras elvitalcin et D^ocesln»relleln, gnv gniduin ^ntecessoros nostrl ah olim peieipere»con«ueve> int, Xos vel snceessores no5trl tollere et perci-»yere arnrnodo non dedere: sed Ule tollet et ^ereipiet, enl»jure eognstlonis vel snccessionis 1>oc Lyectare dlnosclinr.L