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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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362
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Buch II. Hofhörigkeit.

zwischen Hofhörigm und WachSzinsigen »'), zwischen Hoshöri-gcn und Dicnstleuten

lieber die bei einem solchen Wechsel zu zahlenden Gebührenenthält das Locnsche Hofrecht im tz. 2 die Bestimmung: »vnd«daer den Schulten von kumpt tho Rechte vier Pcnninge, den»vier Tegedcren eyn Jklich III d., dat Ampt VIII d. der sollt»be twe Hyenmanne 1) borcn vnd dat Ampt scß, vnd der Kost»to guitcn den gcnncn, den de Wessel angeith.« Nach demso eben angeführten Herbeder Vergleich wird bei gleichen Wech-seln nichts bezahlt. Die Gebräuche waren dieserhalb, so wiewegen der in späteren Zeiten meist verdunkelten Theilnahme derHofhörigen an der Abgabe, verschieden ^). Nach den Nach-richten über den Hof Dorsten ") kam es auf das Alter, Ge-legenheit, Gleichheit oder Ungleichheit der Personen an. GegenExcessc würde übrigens immerhin, wie bei Hcrbcde ausdrücklichvertragen, die Hofgemeinde Einspruch zu lhun befugt gewesensein.

88 .

Es gab aber auch Entlassungen aus der Hörigkeit, ohnedaß gerade ein Wechsel damit verbunden, da dazu nicht immer

-91) Daselbst No. 72, 93, 96, 131, 142, 1S3, ,H5, 162, 180, 2,1.

92) Daselbst No. 27, 88, 163, und Kindlinger Münstr. Beitr.Bd. II. No. 43.

93) Kindlingers Behauptung (Hörigkeit S. 111), daß der Hofs-

richter den Wechsel gegen eine Bockshaut habe verrichten müs-sen, ist in den Rechten der Essenschcn Oberhöse im Sallandc (inHolland) gegründet. (S. diese Rechte von 1324 bei KindlingerS. 583, 9. yVocrlwor 0 )iron >Vo8SoI <lav «al mon <ioa»

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94) Beilage 63, Art. 4.