Kapitel I. tz. 70.
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» anzusehen, aus welchen der Hoffsherr, nach vorgehender Erkun-»digung, die geschickstev, und zu solchem Ampt am tueglichsten»und brauchligstcn, sovill deren an jedem Hoffsgeding, darnach»dassclbig groß oder klein ist, von nvten eracht, zu Geschworne»auszunemen und zu verordnen ").« Daß dies nur ein Ein-griff war, daß vielmehr im bisherigen Rechte der gemeinenHofs-Männer, selbst Recht zu sprechen, von selbst das Rechtlag, ohne Beschränkung die Gesehwvrnen zü wählen, verstehtsich von selbst. Indem der Gesetzgeber aber das eine aufhob,glaubte er auch gleich weiter gehen und nur ein Präsentations-Recht zu den Geschworncn Stellen »erstatten zu dürfen. —Das Domkapitel zu Köln verordnte ") die Höfe Ohrund Chor, daß Schultheiß und Geschworne statt des abgegamgciicn Geschworncn einen anderen nahmhast machen und vor-sicllrn, welcher nach Befinden seiner Qualifikation angeordnetwerden solle
Eine wichtige Verrichtung der Geschworncn war auch diejährliche allgemeine Weisung der Hofsrechte in Fragen undAntworten. So heißt es z. B. im Eickelschcn Hosrcchtc»Item des Saterdags nae unsers Heren Upperfartsdag, zo»Latin genannt ^seonniu Domini, sal man op denHveffkom-»incn, ind die Hoevencr sollen geven twclff Engels, die Kotter»seeß; ind op dal Selffmail so sollen die sevcn Laten all des»Hveffs Recht ind Herlichkcit na Ermanung des Herrn offt»des Scholtiß, die in des Herrn Platz sitzet, crclcren ind cr-»wecken, ind bei ihren Eiden, die sie dem billigen sant Pan-»thalevn und dem Hove haet gedacn, wpCn.« Das DorsterHofsrecht sagt: »Insnxei- otiam ^raockioti cm-tiales ckix-»orrmt, guock UNU8 Uo ^ouockiolis 8NX norsonra jni'ntis
»80 vu! ^60 alinin uu^ntum P>LU NUN! iLNLNlNU toni^OI'L ot
»loco 6t 60N8Nllte> ^ronuo.otiai 6 jma oui'ti» praorliolao et»bonounm ejnsckem, juxia ckeeretun! et conKÜinm eoeteuo-»rum jnoatounm. « —
6ä) Berlage 80.
66) Beilage 60.
67> Beilage 2ö. Art. 5.
68) Beilage 62. Art. 2.
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