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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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Kapitel III. h. 60.

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befreit wurden *"). Hieraus geht nun freilich hervor, daßdiese Hörigen früher Freie gewesen, und darum dem Frcigkrichtunterworfen geblieben waren. Das Kloster Kappenberg hattewachszinsige und vollschuldige Leute, wie sich aus einer Urkundevon 1365 ergibt, wo der Herr von Büren dem Kloster gegenein empfangenes Darlehn von 36 Mark verspricht, »dat cre»Lude, wastinsich und vulschu ldich,. de in den Ameten»to den Daverenberge und tho Afcheberge geseten syn, und»der selven Heren Gesinde, neghencrhande Brote don en kunnen»legen de Gerichte des Ametes, alse vele, alse des an uns»drepct; id sp to den Daverenberge offre to Afcheberge, de»wylc wy de seys und dcrlich Mark alinger münsterschlagener»Penninge underhebbet; alzovere, alse de beteringe der Broke»an neghein Lyff ergeyt. Wy en solen ock unscn Amtman»offle unsen Boden.in der vvrgemelten Heren Gud, offte an»ere Lude, se syn wastinsich ofte vulschuldich, van des vorge-»Hielten Ametes wegene nicht seynden, ynnigher Hände Deynst»to eschene ^^).« Hieraus geht denn auch hervor, daßDienste aus der Gerichtsbarkeit gefordert wurden; in einerUrkunde von 1391 verzichtet sogar der Lubbert von Rechede,ebenfalls bis zum Ersatz eines erhaltenen Darleyns von 60Goldgulden, auf das Recht, als Inhaber des Amts Parzlarvon den Kappenbergschen Leuten Bede, Dienste zu verlangen *").

257) Kindlinger M. B. Bd.3. Abth. 1. Urk. R. 140. S. 373 ff.:Dat dat sulve Godshus to Capenbg, ind al dcß GodshusLude, de in mirVrycngraschap geseten sin, de syn, we de snn,quid ind vry sin, ind wesen sole», also dat se eyn Bryedinckmins Gerichtes Halden er dürren, noch envgen Broke donmughen in myn Gerichte, oft wider,myn Gerichte, de wileich ind myn Erven de dertich Mark nicht cnthebbct weder gegeven."

258) Kindlinger M. B. Bd. 3. Abth. 2. Urk. N. 164. S. 460 ff.

259) Kindlinger N. 183. S. 512 ff. Dasselbe geht aus einer Ur-kunde von 1472 (Kindlinger Hörigkeit N. 183a. S. 609) her-vor, wo Bischof Diedrich auf die ihm als Landesherr oder Bogtzustehenden Rechte auf Dienst, Bede, Schatzungen und Vogt-recht von einigen Höfen verzichtet..