Kapitel III. h. 60.
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daß der Itt'estt^toi' hier als mancipinm erscheint und
beweist, daß der Ausdruck manossiiurn überhaupt in keiner festenBedeutung genommen worden. — In einer Urkunde von1224 "2) bemerkt Bischof Diederich, daß er das Kloster Ma-rienfcld in seinen Schutz genommen und daher die zum Klostergehörigen Menschen, welche von demselben mit Eigenthumsrechtbesessen werden, jetzt aber häufig in die Städte zur Erlangungder Freiheit entfliehen, excommunicire, eben so wie diejenigen,welche sie aufnchmen 2 "). „ verbietet den Städten, die Lito-nen oder Leute des Klosters aufzunehmcn 25 °). — Gemäßeiner Urkunde von 1205 25 ») überträgt der Bischof Otto anden Herrn Ludolf von Stcinfurt zu Lehn zwei Lui-w» inAschcnberg onm snis manoipnis, c»//o,'/Ln.? trrnO/m, wodurchalso ausgedrückt zu scyn scheint, daß diese Mancipicn, als bloszum Zweck des Landbaues dahin gesetzt, weniger Rechte alsandere Mancipicn haben. — 1299 «erkauft der Burggraf
247) Kindlinger sagt darüber S. 42. Not. 6 .: „Besonders aber„ist cs, daß Adelword prssbvtcr hier unter den lttnneipü.s„erscheint; doch wenn man das Wort ni-rneip!uin jederzeit„nimmt, wie man cs nehmen muß, so ist die Erscheinung des„Adelword unter den muneipiis so sonderbar nicht. Die Kirche„sowohl wie die Erbe gehörten zum Haupthofe, und man„konnte so gut den Einhaber der Pastorat als die Besitzer der„Erbe mancijno inansis inliaerenlio nennen (s. Urk. N. 6 .),„ ohne daß sie im heutigen Verstände Eigenhörig« Leute„waren."
248) Kindlinger M. B. Bd. 8 . Urk. N. 43. S. 237 ff.
r 4 y) „— 80 ncl nlios tines trnnslerant Iiomines ei
„at clomieilio sil>i in op^nlis ^roenruto se Irunguntin liber-„ totem, gni /»re — vxeoinmni.iennles
„eos, gni so nltrn mensrnnm sne conclitioiris exlollentes„ colluin excntinnt a /uA-o ^nn »»cr/et,' snnt eccle-
„ sie camp! soncte ltlurie, nee non et illos, gni tsles„ translngas eollignnt et tenent. "
aöo) „—' ittitones vol lioininos pirotale Iteclesio gnoinoäolibet„ snscipiont."
25l) Bei Kindlinger M. B. Bd. 3. Abth. I. Urk. N. 47. S. 12ä ff.
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