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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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Buch I. Einleitung.

»Dieweil i'r denn jehund meint, euwere Sach mit Gewalt auß-»zuführen, werdet jv doch nichts erhalten, und darzu euwcrer»Waffen und wehre beraubt werden. Nun will ich etwas von ^»mir sclbs auch sagen: Es hat sich die ganze Welt mit aller» Macht wider mich gelegt, und je hefftigcr jre Ungestümmigkeit»gewesen, je weiter meine Lehr hat fortgeschritten. Warumb j» das? Ich Hab keinen Gewalt geübt, keinen Lärm angefangen, i»keine eigene Rach gesucht, sondern vielmehr die weltliche Ober-»keit in Ehren gehalten, und in meinen Schriften, so viel ich»vermocht, gerümbt, sonderlich aber Hab ich den ganzen Handel»Gott besohlen, und mich allein auf seine Macht verlassen:»Also bin ich bis auf den heutigen Tag bliben, und ist»meine Lehr bei vielen Leuten ausbreitet worden, wie sehr»auch der Bapst und alle Widersacher darwider getobt. Ir»aber fallt gar unbesonnen darein, und sehet nicht, daß»jr den Handel mehr hindert denn surdert. Das sag ich alles»darumb, auff daß jr euch in dieser sache Christlichen Na-» mens nicht rühmet, denn ob jr schon die beste Sach wollet» beschirmen, ist cs .dennoch Christenleuten, wie obgcmeldt, nicht»erlaubt mit der Fauste zu fechten, und dem Bösen mit eußcrlichem»Gewalt Widerstand zu thun. Derhalben will ich euch solchen»Tittel und Namen nicht geben oder zulasscn. Jedoch will»ich die Oberkeit hiemit nit entschuldigt haben, denn sie mit»vielen Dingen unbillich umbgehen, jedoch nit desto weniger»ist dieser euwcr Handel gar nit christlich, werdet jr aber mit»Gewalt diesen Namen behalten, und euwere Sach betruglich»damit schmücken, so werd ich mich wider euch setzen, dieweil»jr unter dem Schein deß Evangelij und christlicher Lehre gar»strack darwider handelt, und will derhalben Gott bitten, daß»er euch gnädig seyn, und dieses euwer Vorhaben wolle umb-»kercn, denn ich merk sehr wohl, daß der Teuffel darauff umb-» gehet, dieweil er bisher durch den Babst nie hat können under-»trücken, daß er mich durch solche Mordtprediger möcht erwürgen»und umbbringen.« Ueber die Artikel sagte er insbesondere:»Der erst von euwcrcn Artickcln, von den Dienern des Evan-»gclij zu wehlen, ist wol recht, wenn er recht und ordentlich»wurde gehandelt; denn wo die Kirchengüter von der Oberkeit