98
Buch l. Einleitung.
29.
Daß Karl der Große die Sachsen nach langen Kriegen —in denen auch viele Sachsen als Gefangene nach Frankreich ka-men, woraus aber nicht folgt, daß das in seinem Lande geblie-bene sächsische Volk unfrei geworden, eine Folge, die so mancheJuristen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts gemacht haben —mit dem Frgnkenreiche vereinigt habe, ist allbekannt. Die For-mel der Vereinigung war eine freie, nur das Christenthum,nicht Verlust der Volksfreiheit, war die Bedingung des Ver-trags, wie uns Eginhard "*) berichtet, und der xoets8axo "6) nach diesem weiter ausgeführt hat. Denn also singtdieser namenlose Dichter sä mumm 8o3. Inäiet. X.:
Noknlis Iiie snnus longi cortamins Iiellill'snäom, 8 sxonis inter kiancosgno ^ersoti,kssrmo fmi'petuse eonelnsit k'ooäere pseis.
^uAustus pms sä 5eäem 8 alt 2 nomine äietsmVenoist: lruo omni 8 sxonnm nobilitatoOolloets, simnl lm 8 ^seis leges iniernnt,
Dt toto ^»enitus eultn uitu<^no relietoOentili, gnem Daomoniea prins nute eolebsntDoeepti, ^»ost lrsee kiäei 80 subäeue vollentDstcholieso, (ssmistogno Deo so uv ine ^>er sevnm.
vero evnsmn tnsnoonum legilnis ullnm8 olvene nee zienims äodorent, stgue trilrutum,Dunotorum psriter ststuit sentontis eoneoi' 8 ,
8eä tantum äeoimss äivins leAo statntss
nen, so hatten sie eben so gut bei der Abfassung zu seiner Zeithineingckommcn, und das, ivas von den alten Tempel» nachdem Bolksrechte galt, auf die christlichen Kirchen angewandtworden seyn können.
i8ö) Do vita et gestis LÄroK' e. 7. „La conklitione a rege
„proposita et ak Ulis snscvpta, traetnin per tot snnos I10I-„ Imn constat esse linrtnin, nt okfecto äaemonnm cnl>n et' „reliotis patrils evrnnoniis clnchtianae Lüe, algne reHgioui»„ 8acramenta susciperent et traneis aclnnsti nnus enin iis„ popnlus etlieerentnr. "
186 ) Bei /.eljnikr scriptor. rer. 81 unsvicen.ssuni. Loin. 1. p. i 5cl. iSq.