Kapitel II. §. 22.
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durch die Eroberung, wo die »ors 8alioa steuer- und lastenfreiward, und überhaupt das darauf folgende Feudal - System be-gründet worden.
Der liomanus x 088088 or besaß offenbar ein slloäium,ein freies Eigenthum Diese Homnni po88S88»ro8 waren
es auch, die ihr Eigenthum mit den Barbaren theilen mußten.Meist mochten sie in den Städten wohnen. Immerhin mochtensie auch Reste des alten gallischen Volksadels seyn, den Erobe-rern erschienen sie nur als gemeinrechtliche Gutsbesitzer.
Die dritte Klasse der Römer waren also die tribmarii;sie gaben von ihren Gütern dem Gutsherrn einen cen8U8 odertribuium, es waren die den Boden bauenden ooloni oder uä-80 i-ss>titii Dieses Colonen-Verhältniß ward vorgefunden,
brauchte also durch die Eroberung nicht gegründet zu werden. —Diese Colonen glichen sehr den altdeutschen Lidcn undzweifelsohne vergabten die Franken von ihren Besitzungen manchean ihre Liden zu solchem Colonatrechte. Der ll'it. l,XII derlk>ox. (io Iiomiuo, c^ui nervum tiibutuiäum ka-
mt stellt Tributaricn und Liden gleich. — Eine vorzüg-liche Art dieser Colonen waren die ti8valini — von 8vrvi8 68-csli6u8 wohl zu unterscheiden — und die Kirchen-Colo-nen, welchen beiden die l,ex klipniarior. lI6i. y und io wegender bevorzugten Stellung ihrer Herren ein erhöhtes Wehrgeldbewilligt. Fiskalinen und Kirchen-Colonen, so wie vom Königabhängige Liden werden auch wohl zusammen 6ominv8genannt, oder doch wenigstens gleichgestellt, und ihnen darumein Wehrgeld von 100 soliäi8 gegeben
108) Du krssn« ein Lange Olnsssr. voc. alocli», poisssiio,Moorloiier IV I. p. 335— 337-
189) Lapimlar. sno. 812. 819- lVIonroi^uieu lir. 30. cd. 15. Llont<lasier 1. I. p. 333. 334. 341.
110) Siche oben §. 16.
111) „8i ^uis »SIVUIN «uurn rribukariun, suk lirum tecorir, »i gui5„sum inlerfecsril, iriginrr »ex »oliäi» culpadili» jucticelur."
112) Du kreins <lu Lange Lloesrr. V. llecslini. Anton Geschichteder deutschen Landwirthschaft Bd. I. S. 74.
113) Lapimlses ^uaelarn annl 803- Lsg. II. „Homo regiu», itl e»k,„kicaljnu» er scclesiaslicu» rel liclu» interisclu«, cenlurn roliUir