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Dritter Band (1830) Die vierzehn Briefe des heiligen Apostels Paulus
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436
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436 Der Brief Pauli an die Hebräer. Kap. XIII.

12. Darum hat auch Jesus,damit er durch sein Blut dasVolk heiligte, außen vor demThore gelitten.

1 3 . Lasset uns nun hinausge-hen zu ihm außerhalb des Lagersund seine Schmach ertragen:

1 4 . Denn wir haben hier keinebleibende Stadt, sondern wir ver-langen nach der zukünftigen.

1 5 . Durch ihn wollen wirOpfer der Lobpreisung Gott im-merfort darbringen, das ist dieFrucht der Lippen, die seinenNamen offen bekennen.

16. Unterlasset nicht wohlzu-thun und mitzutheilen »); dennan solchen Opfern d) hat GottWohlgefallen.

1 7 . Gehorchet euren Vorge-setzten und folget ihnen: denn sie !wachen für eure Seelen, indemsie Rechenschaft ablegen sollen:damit sie dieß mit Freude thunund nicht seufzend ->): denn daß >wäre nachtheilig für euch. ^

18. Betet für uns: denn wirsind uns bewußt, daß wir eingutes Gewissen haben, indemwir in allen Stücken einen gutenWandel führen wollen.

iy. Um jo mehr bitte ich euchdieß zu thun, damit ich euch umso eher wieder gegeben werde»).

20. Der Gott des Friedens»)aber, der von den Todten b) sMvorgeführt hat den großen Hir-ten c) der Schafe durch das Blut

durch den Hohenpriester ins Heiligthum gebracht und deren Körper außerhalbdes Lagers verbrannt wird. S. III Mos. 16, 27. Dieses Verfahren

des Hohenpriesters des A. T. wird hier als Vorbild für den Opfertod Jesu ^dargestellt s

12. Vers. Eben da jene Handlung Vorbild für den VersöhnungstodChristi war, hat Jesus außerhalb des Thores gelitten. Der Golgatha, aufwelchem unser Heiland gekreuzigt wurde, lag außerhalb der westlichen Mauervon Jerusalem in der Gegend zwischen den Thürmen Hippikus und Psepbinaund kam schon unter Hadrian, der daselbst einen Tempel erbaute, innerhalbder Stadt, seit den unter Constantin vorgegangenen Veränderungen aber fastin die Mitte derselben.

13. Vers. Sinn: Lasset uns auch hierin seine Nachfolger werden, ebenso wie er Leiden, Schmach und selbst den Tod um der göttlichen Lehre willenertragen.

14. Vers. Sinn: Unser irdischer Aufenthalt ist vorübergehend und unserganzes Streben ist auf den himmlischen gerichtet.

15. Vers. Sinn: Durch seine Vermittlung wollen wir ohne UnterlaßGort unsre Lobpreisungen darbringen. Die Stelle ist aus Hos. 14, 3.

16. Vers. a) Die Ermahnungen zur Wohlthätigkeit lesen wir sehr oft, s.

Nöm. 16. I Cvr. 16. b) Wodurch wir unsere Liebe gegen andre be- ^thätigen. v

17. Vers. -) Aus Beiorgniß ihre Bemühungen möchten vergeblich sey».

18. VerS. Vgl. II Cvr. i, 12 .

1g. Vers. ») Diele Aeußerung läßt voraussetzen, daß der Verfasser unddie Leser sich näher kannten.

20. Vers. a) S. Kap. 7, 2. b) S. Anm. zu Nöm. 1, 4. c)heißt er auch I Petr. 5, 3.

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