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Dritter Band (1830) Die vierzehn Briefe des heiligen Apostels Paulus
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435
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Der Brief Panli an die Hebräer. Kap. Xm. 435

3 . Der Gefangenen gedenketwie Mitgefangene, der Gemiß-handelten als selbst auch noch imKörper befindliche.

4 . Ehrenwcrth sey allen dieEhe und das Ehebett unbefleckt:denn die Unzüchtigen und Ehe-brecher wird Gott richten.

5. Frei von Geiz sey eureSinnesart, zufrieden mit demwas ihr jetzt habet: denn er selbsthat gesagt: ich werde dich nichtlasten, noch will ich dich imStiche lassen

b. Also dürfen wir mit Ver-trauen sprechen: der Herr ist meinHelfer, ich werde nicht fürchten,was thäte mir ein Mensch?

7. Seyd eingedenk eurer Vor-steher, welche zu euch das WortGottes geredet haben: auf ihres

Lebenswandels Ausgang schauethin, ihnen gleichet im gläubigenVertrauen.

8. Jesus Christus ist derselbegestern und heute und in Ewigkeit.

y. Laßt euch nicht durch aller-lei fremdö Lehren untertrei-ben; es ist löblich das Herz stär-ken mit der Gnade nicht durchSpeisen, welche denen die dar-auf hielten nicht nützten.

10. Wir haben ein Opferal-tar, wovon zu essen diejenigenkein Recht haben die den Dienstim Zelt verrichten.

11. Denn von denjenigen Thie-ren , deren Blut für die Sündedurch den Hohenpriester ins Hei-ligthum gebracht wird, werdenja die Körper verbrannt außer-halb des Lagers.

lichen Leben des Orientalen. Durch sie haben Einige, z. B. Abraham (s.I Mos. 18 , 2 .) und Loth (s. I Mos. 1g, 1 f.) Engel zu Gästen gehabt,welches beweist, welchen großen Werth sie bisweilen haben kann.

3. Vers. Machet das Schicksal der Gefangenen zu dem curigen, ebensodas Schicksal derer die Mißhandlungen ausgesetzt sind, indem ihr selbst nochbedrängt und des Mitleids andrer bedürftig seyd.

4. Vers. Vor Ausschweifungen außer der Ehe, als dem damals Herr.schcnden Laster, warnt Paulus beständig.

5. Vers. ») Diese Worte lesen wir V Mos. 31, 6. und Jos. 1, 5.

6. Vers. Hier macht der Verfasser die Worte eines Siegers, die wirPs. 118, 6. zu solchen, die jeder Christ im Munde führen muß.

7. Vers. Die Vorsteher mußten in jeder Rücksicht Muster seyn: dieder Hebräer stellt auch der Apostel hier als solche auf.

8- Vers. Sinn: Christus ist beständig derselbe, keiner Veränderung un-terworfen.

9. Vers. -) Durch Lehren die von der Lehre Christi abweichend sind.k>) Die gnadenreiche göttliche Einwirkung auf das Innere steht hier im Ge-gensatz von den äußeren Stärkungsmitteln der Jsraeliten, besonders von denOpfermahlzeiten der Jsraeliten, die obgleich man sie Gott wohlgefällig hielt,doch nichts nutzten.

10. 11. Vers. Bei uns Christen känn von solchen Opfermahlzeiten garkeine Rede seyn: denn wir haben ein Opferaltar, von welchem auch die denDienst verrichtenden nichts zu nehmen haben. Es verhält sich mit dem dar-auf dargebrachten so wie mit den Opferthieren, deren Blut für die Sünde

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