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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
Seite
471
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zrisammenges. u. gemengt. Theile thier. Körper. 47 r

Scbeele nicht die gänzliche Abwesenheit der Kalkerde,weil die geringe Menge des entstehenden saucrkleesaurenKalks in der reinen Salpetersäure aufgelöst bleiben kann..Auch erhielt Hr. Täcksen aus der gesättigten Auflösungeines Blasensteins in Salpetersäure mit Sauerkleesaureeinen Niederschlag, der sich beym Zusah von mehrererSalpetersäure wieder auflöste. Die Schwefelsäure ent-deckt nach Bergman das Daseyn der Kalkerde bester,welche einen GypS aus jener Auflösung präcipitirt. Hr.Bergman glaubt, daß die Kalkerde selten mehr alsdes Blasensteines betrage. Hr. Harcenkeil hingegen er-hielt sowohl aus der Auflösung des Blasensteines, als descalcinirten Rückstandes von selbigem, in der Salpeter-säure eine weit ansehnlichere Menge Gyps durch dieSchwefelsäure; aus einigen hingegen gar nichts; unddies bestätigt noch mehr den Unterschied der Mischung,welcher bey den verschiedenen Blasensteinen stattfindet.

SAeele a, a. O. §. Bcrgman a. a. O. S. 2Z4.

Harrenkcil a. a. O. §. 5. Lxp.XlV— XVll.

§- 1770 .

Kohlensaure Alkalien greifen den Blascnstein aufnassem Wege nicht an. Die ähenden hingegen, sowohldie feuerbeständigen, als auch das flüchtige, lösen ihnauf, und geben damit beym Kochen oder Digeriren eineArt von seifenhafcer Mischung. Die Auflösung erfolgtauch in der Kalte, ist gelblich oder gelbroth von Farbe,schmeckt etwas süßflcht, und wird durch alle Sauren,selbst durch Kohlensaure gefällt. Kalkwaster präcipitirtnichts daraus.

Scheele a. a. O. §. 4. -Harrenr'eil a> a. O. §. 6.

§. r?7r.

Es läßt sich nun zwar aus dem bisher Angeführtennicht mit Gewißheit die Natur der Blasensteine bestim-

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