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schwachen Gerüche erhalten wird. Die Milch der der;schiedenen saugenden Thiere unterscheidet sich von einan-der in Absicht der Consistenz, Schwere und anderer Ei-genschaften; aber auch selbst bey einerley Thieren könnenKrankheiten, Nahrungsmittel, die längere oder kürzereZeit, in welcher sie schon Milch gegeben haben, und beyden Menschen auch noch die Gemüthsbewegungen dieMilch hierin sehr abändern. Nach Gpiclmaim folgeneinige Milcharten nach ihrer specifischen Schwere so aufeinander: Eselsmilch, Frauenmilch, Schaafmilch, Kuh-milch, Pferdemilch, Ziegenmilch, welche die leichteste ist.
H. 1644.
Frische gute Milch zeigt keine Spur weder einerSaure, noch eines Alkali's. Sie kömmt in ihrer äußernBeschaffenheit mit der Pflanzenmilch (H. 1229.) sehrüberein, und sie scheidet sich auch, wie diese, durch dieRuhe (§. 12z i.). Wenn man nemlich frische Kuhmilchruhig an einem kühlen Orte stehen läßt, so sammlet sichauf der Oberfläche eine dickliche, etwas zähe Substanz,welche der Rahm (Oemor IsÄi;) heißt. Die übrigge-bliebene, abgerahmte Milch (I-sc äeüoratum), wirdin der Warme leicht säuerlich, und es scheidet sich nunnoch ein geronnener Theil ab, welcher der kasigte Theiloder Topfen (psrs cgteola) genannt wird, der in derPflanzenmilch nicht anzutreffen ist. Die übrige Flüssig-keit, die sich Hiebey von dem käsigten Theile in die Höhebegiebt, heißt Rästwasjcr oder Molken (8erum I»-kkis), und kann vermittelst des Durchseihens von jenemgeschieden werden.
§. 1645.
Der Milchrahm enthält ein wahres fettes Oehl oderFett, welches durch eine mechanische Bewegung beymButtern von den noch dabey befindlichen käsigten und-
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