Druckschrift 
Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
Seite
366
Einzelbild herunterladen
 

z66 VII. Abschn. 2 . Abth. Untersuchung

^ckacrocoplmlus), und anderer Arten desselben, zwischender harten und weichen Haut des Gehirns und Rücken-marks in beträchtlicher Menge gefunden, und durch Aus-pressen, Einweichen und Durchkneten mit Aschenlauge,und Abspähten, von den anhangenden Thrantheilen gehö-rig gereinigt wird. Er ist in Absicht seiner Eigenschaf-ten und seiner Mischung von andern reinen Fett- oderTalgartcn gar nicht verschieden. 5) Der Zrbcrh, eineeigene fettige und stark riechende Substanz, von einerschmierigen Consisienz, von einer gelblichen und bräun-lichen Farbe, weiche dorn Zibeththiere (Viverra 2 ibo-tba) erhalten wird, und sich bey beiden Geschlechtern die-ses Thieres in einer besondern Höhle, welche zwischendem Alter und den Zeugungsgliedern liegt, aus eigenenDrüschen sammlet.

r-eumann vorn Knochenmark, tu dessen medicinsschec Lhe-mre, ZüUichau 1756. a. Th. II. S. 24r.; vorn Wall-rath, S. 2Z0«; vom Zibelh, S. 260»

H- 1Z7Z.

Das thierische Fett, das in reinem Zustande alleEigenschaften der milden Pflanzcnöhle besitzt (H. 1569.),hat auch ganz die Mischung derselben. Wenn man esbeym Zugang der Luft stark erhitzt, so verbreitet es einenstechenden, die Augen sehr reizenden, Dampf, entzün-det sich endlich mir Flamme, Rauch und Ruß, hinter-laßt aber nur wenig kohligten Rückstand.

H- 1574-

Die Destillation des Fettes ist wegen des starkenAufschaumens desselbigen in der Hitze mit Schwierigkei-ten verknüpft, die sich heben lassen, wenn man ihm vor-her Sand beymischt. In Verbindung mit dem pneuma-tisch-chemischen Apparat liefert es dann bey.etwas star-ker Erhitzung brennbares Gas und kohlensaures Gas;