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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
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z64 VII.Abschn. 2. AbH. Untersuchung

Fueäo, aäeps, axungia), das sich schon abgesondertund frey in mehrern Theilen, besonders im Zellgewebe,befindet, und den fetten Pflanzenöhlen dadurch ähnlichist, daß es im frischen und reinen Zustande ohne merkli-chen Geruch, von einem schwachen und milden Geschmackist, sich nicht mit dem Wasser vermischen laßt, specifischleichter ist, als dieses, durch Hülfe eines Dochtes dieFlamme ernährt, und sich nicht in der Siedhihe desWassers verflüchtigt, zum Sieden aber einen weit grö-ßer» Grad der Hihe erfordert, als das Wasser. Mannennt es dieser Aehnlichkeit wegen auch thierisches Oehl.Auch in Absicht seiner Verhältnisse gegen andere Körper,seiner Mischung, und seines Ranzigtwerdcns durchs Al-ter, verhak sich das Fett, wie die fetten Pflanzenöhle.Won den alkalischen Seifen mit thierischem Fette ist oben(§. i2zü.) geredet worden.

§. !Z7o.

Um das Fett aus dem Zellgewebe, worin es sich be-findet, rein zu erhalten, zerschneidet man dieses gehörig,schmelzt das darin enthaltene Fett mit Wasser über ge-lindem Feuer, seihet es durch, wäscht es zu wiederholten-malen mit vielem Wasser, um alle gallertartige Mate-rien abzuscheiden, und dampft nachher alles Wasser wie-der! gelinde davon ab. Das Fett, wenn es auf diese Artsorgfältig gewonnen wird, ist aus den mehresten Thierenweiß, ungefärbt, und von den oben erwähnten Eigen-schaften. Durch das sorglosere Ausschmelzen mehrererFettarcen, besonders aus Seethieren und Seefischen,und anderer, zum ökonomischen Gebrauch, wird freylichoft ein großer Theil gleichsam geröstet, angebrennt, undso schon zum Theil aus seiner Mischung gesetzt, zumTheil auch von andern, zumal gallertartigen, Theilen,nicht gehörig befreyet, zum Theil endlich auch schlecht auf-bewahrt, so daß cö leicht ranzigt werden muß. Daher