4Z6 VlI. Abschn. i.Abth. Untersuchung
§. 1444.
Die reinen Alkalien, das Kalkwasser, und die rei-ne Talkerde, sondern die.Thonerde von derPhosphvrsäurewieder ab, die also entfernter damit verwandt ist, alsmit jenen Substanzen.
§. 1445.
Mit der Schwererde giebt die Phosporsäure eben-falls eine im Wasser fast unauflösbare Verbindung, dieman phosphorsäurc Gcdwererde (Kgr^tsx pbosplw-ricus, pkl 68 pbc>r 8 tN 8 , ?lw 8 pbö 8 brrr^tss, ?äo^>/r^te ri,nennen könnte. Sie ist geschmacklos, und giebtwegen ihrer Unauflösbarkeit im Wasser keine Crystalkn.Auf trocknem Wege fließt die Schwererde mit der Phos-porsäure zu einem porcellänartigen, oder auch glasarti-gen Körper zusammen. In der Stufenfolge der einfa-chen Wahlverwandtschaft der Phosphorsaurc stellt Berg-man die 'Alkalien und Tockerde nach der Schwererde, dieKälkerde aber vor; was aber freylich noch durch nähereErfahrungen entschieden werden muß.
§. 1446.
Die Kieselerde wird auf nassem Wege keineswegsvon der Phosphorsäure angegrissen; auf trocknen: Wegeschmelzt sie damit sehr schwer zu einer glaöahnlichen Mas-se zusammen, die um desto mehr der Einwirkung der Al-kalien beym Kochen mit Wasser und dem Zerfließen ander Luft widersteht, je geringer die Menge der Phosphor-säure gegen die Kieselerde ist.
cle tubn fcrrumüwwr. §, XVl. in sejnM oprcke.
^0,. N. S.47Z. ^
Wech-