268 VI. Akschn. z.MH. Allgeni. Betracht.
der Trauben ist, um desto mehr verliehrt sich die Sauredarin, um desto weniger enthält ihr Saft an Weinstein-säure, und um desto mehr Zucker wird aus der Säure ge-bildet. Das Gegentheil findet in kältern Gegenden, intrüber, kalter, regnigrer Witterung statt. Es findetalso bey dem fortgesetzten Wachsthum der Trauben einUebcrgang aus Zitronensäure in Weinsteinsaure, und ausdieser in Zucker statt, und zwar ist dazu Sonnenlicht undWärme Bedingung. Die Weinsteinsaure unterscheidetsich aber von der Zitronensäure durch ein größeres Ver-hältniß des Brennstoffs, nnd ein geringeres der Basis derLebenslust gegen die kohlensaure Grundlage und das Hy-drogen (§. Die Weinsteinsaure unterscheidet
sich vom Zucker wieder durch ein minderes Verhältnißdes Brennstoffs, und ein größeres der Lebensluftbasis.Also muß der Uebcrgang aus Zitronensäure in Wein-skeinsaure durch Entwickelung eines Antheils der Basisder Lebenslust und Aufnahme von mehrerer Basis desLichts oder des Brennstoffs stattfinden, und der Ueber-gang in Zucker muß durch noch mehrere Verminderungder Basis der Lebenslust und mehrere Ausnahme desBrennstoffs geschehen. Bey dem Wachsthum« und demZeitigen der Trauben nimmt also die kohlensaure Grund-lage und das Hydrogen des Saftes mehr Basis des Lichtsoder Brennstoff auf, und entläßt dagegen etwas Basisder Lebenslust, die mit dem Warmestoff verbunden alsLebenslust austritt, und geht solchergestalt in Weinstein-säure, und durch den fortdaurenden Proceß in Zuckerund Schleim über.
§. iZ9r.
Daß sich in den verschiedenen Theilen von einerleyPflanzen , und in verschiedenen Pflanzen, die auf einer-ley Boden und bey übrigens gleichen Umständen wachsen,so verschiedentlich geartete Safte bilden, das hat wol oh-