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VI. Abschri. 2. Abth. Ntttersuchttttg
glühenden Salpeter verpufft er lebhaft, wie schon oben(H. 72z.) angeführt ist. Die Asche des verbranntenWeinsteins zeigt schon sehr auffallend den alkalischen Ge-schmack, und es laßt sich daraus mit Wasser Gewächsalkali in sehr beträchtlicher Menge auslaugen. Da diesGcwächsalkali sehr rein ist, so hat man den Weinsteinauch vorzüglich zur Bereitung dieses Salzes vorgeschlagen,und ein reines Gcwächsalkali überhaupt vorzugsweisewernsteinjalz (8al larcsrj) (H. 4i7.) genannt.
§. IVOl.
Um das Gcwächsalkali oder das Weinsteinsalz ausdem Weinsteine zu gewinnen, schürtet man gröblich ge-pulverten rohen Weinstein in Papiertuten, umwickelt sieetwas mit Bindfaden, feuchtet das Papier etwas an,schichtet die Packete zwischen Kohlen in einem Windofen,zündet die Kohlen an, wobey der Weinstein sich brenntund calciuirt. Nach dem Verlöschen der Kohlen nimmtman die verkohlten Packete heraus, laugt sie in reinenglasurten irdenen oder eisernen Pfannen mit destillirtcmWasser aus, seihet die Lauge durch, und raucht sie biszur Trockniß ab. Den unaufgelöst bleckenden kotzligtcnRückstand kaun man durch nochmaliges Calciniren in ei-ner eisernen Pfanne weiter ausschließen und auslaugen.Das erhaltene Gewächsalkali ist nur zum Theil kohlen-sauer. Aus i Pfunde Weinstein erhalt man an Unzebis 4 Unzen gewöhnliches Gcwächsalkali.
§. 1002 .
Wenn man den rohen oder gereinigten Weinsteineiner trocknen Destillation unterwirft, so erhält manaußer einer sehr beträchtlichen Menge kohlensaurem undbrennbarem Gas einen sauren Spiritus, den wein-steinspirirus (Ipiritus tsrtsri, -O- ^ri), und ein brenz-lichreö Oehl, das man gemeiniglich stinkendes wein-