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dem nämlichen Lakkal-Patronat unterworfen waren, so ist wohlHinsbeck die Mutterkirche von Heringen, und somit ohne Zwei-fel durch den h, Amandus gegründet. Die Sage macht sogarKempen zu einer Tochterkirche von Hiusbeck. In der NicrSzeigt man noch Führten, die den Namen von Leichwcgcn ha-ben, und aus dem Kempischen Lande nach Hinsbeck führten.Wenn auch die Kcmpische Pfarrkirche von Karl dem Großengegründet ist, so können doch zuvor schon hier und da zer-streute Christen daselbst gewohnt haben, die entweder von deinh. Swibcrtus oder auch von dem h. Amandus bekehrt waren,und diese werden sich dann am füglichsten zu der Kirche iuHinsbeck gehalten haben.
lXi-o. ich. Henrickin, Heringen oder Herongen in derOosoilpt. Xrelclcl. Xanten, ca/icck/» r» //ar-NAe/r. Von die-sem Orte -r-r'tia //t-,-r',rgx-r r,r /7-rzc, mccka, spricht die oben an-gezogene Urkunde Lar-oll Lirnjckieis vom Jahr 899. KönizDagobert schon hatte ihn dem h. Amandus geschenkt, und vondiesem kam er an das von ihm gestiftete Kloster Elnon. Vonhier aus wurde das Gut, wie cs damals gebräuchlich war,durch einen Geistlichen dieser Anstalt verwaltet, und so ent-stand daselbst eine Kapelle, wenn sie nicht früher schon da war-und diese wurde dann endlich zur Pfarrkirche.
Tic Billa jenes Hofguts ist ohne Zweifel die Pfarrwoh-nung; denn der Pfarrer hatte die ausschließlichen und vollstän-digen Zehnten in der ganzen Pfarrei nebst mehrern andern Re-galien, die dem Hause anncr waren.
Der Besitz dieses Gutes scheint durch die Entfernung, dieThcilung des Reiches und Kricgöunfälle von jenem Kloster e-b-gckommcn zu scyn. Tenn, wenn cs selbiges verkauft oder ver-tauscht hatte, würde cs den Zehnten und die Regalien mit ver-kauft haben. So aber hielt sich der Pfarrer oder der zur Ver-waltung des Gutes und Besorgung des Gottesdienstes ange-stcllte Geistliche im Besitz des Zehnten, und das Patronat kaman die Besitzer der benachbarten unter Hinsbeck gelegenen BurgKircheubeck.
Kirchenpatron zu Heringen ist der h. Amandus. Mall