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des Rheinischen Apostels Suitbcrtns', nach Kaiserswerth zu be-geben. Der Weg führte sie bei der neu errichteten Kirche vorbei,nnd Leo weihte sie auf Ersuchen Karls ein, unter Anrufung desApostelfürsten Petrus. Seitdem diente sie den Umwohnern zurPfarrkirche. Bgl. oben Gladbach voe. rulpire«. Anmerkung.
Ten alten Pfarrbezirk dehnt die Sage sehr weit aus. GegenSüden soll er sich noch weit über die Gränze des Neuster Tcca-nats erstreckt haben; sic macht Anrath und Wilich zu Töchtcrkir-chen, und somit Österreich, Bischclcn, Schifbahn nnd Nersen,zu Enkelkirchen vonLcmpen.
Zuverlässig ist cs, daß Oedt nnd Hüls, (sich unten) Fili-ale von Kempen sind; obgleich man den Zeitpunkt ihrer Trennungnicht bestimmen kann.
Tic PfarrgränzeKempens ging also westlich bis an dieNkers,östlich bis an dieElpde, einem Uebcrbleibscl der McnapischcnSümpfe. Andere Neste derselben machen auch gegen Nordendie Gränze, wo die alte geblieben ist. Tenn die St. Nicolai-Kapellc, (sich nuten) die auch ans dem Wege war eine Pfarrkirchezu werden, wurde zerstört.
Die Kirche zu Berst erhielt im Jahre 1310 einige Patronat-Rechte, (sich unten) blieb aber immer in einer gewissen Abhän-gigkeit von Kempen. — Tic Kirche zu St. Tönis wurde erst imJahre 1580 zu bauen bewilliget. «1Ai<Ii'ien8 . . . ^i-elsieglsco-
zius ut in loeo clielo Oi/c/slto inlN, z^lrocliiuin Uom-^6ii86in ciiizslb» uiül cum riltiiui rie eoeiiietei'io eeigl ville-NconLc:üiiiiri8. Urk. vom Jahr 1380.
Im Jahr 15!0 erhielt sie zwar einen Taufstein, aber derPastor blieb bis. auf die letzten Zeiten doch immer nur vieuriusxsi-jZstelU8 des Pastors zu Kempen.
Tie Pfarrkirche zu St. Hubert, die in der Mitte des 15knJahrhunderts erbaut wurde, ward erst gegen das Ende des vori-gen Jahrh. eine Pfarrkirche. Ausgemacht ist es also, daß Oedt,Huls, Vxrst, St. Töucs und St, Hubert, Töchtcrkirchen vonKempen sind.
Aber Wilich und Anrath, die noch dazu in einem andernTccanatc gelegen sind? In der llesemchrllo suilum er reüsti-