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Anmerkungen.
Pro. 1. Der Suchtcler Decanat lag auf beiden Seitender Niers, zwischen der Lütticher Diöcese, dem Geldrischen,dem Duisburger, dem Neuster und dem Bcrgheimer Decanat.
Noch ehe in der Provisional-Transaction von dem Jahre1624 (sieh oben Neuß) den Dccancn auf Jülichschem Gebieteeine Art von Jurisdiction eingeräumt wurde, war schon ansge-macht, daß der Dccan von sämmtlichcn Pfarren immer aus denengewählt werden sollte, die auf Jülichschem Gebiete gesessen wä-ren; — der Camcrarins aber sollte jedesmal ein kölnischer Un-terthan setin. Ooe!lnu8 e Pi,8toril,u8 ln t«rritorio lluli-ieen.xub Decuniitn vel eripitulo moruntidus, cumer-irius vöro epr>8toriliU8 OiOLLLS. colon. eillorn eupitulo «ndjeciis eligi 6e-4>ent (nt untelruc: 8erv<>turn «8t.) heißt es in den 8tntut>8 cn-pituli 8ucllt<?Ien8i3 l>1n8cr clcl. i 58 -) i. nnirt »pprol-ut. 1618
2 v. »ug. In alten Zeiten waren auch die Pastores auf Köln.Gebiete zu Decancn wahlfähig. ,OocIekri6lln8 pn8tor/(empenllecünu8 gnonstnrn coneilii ^nelitelen etc. heißt es in einerungedrucktcn Urkunde vom Jahr 1320.
Die Archidiakoual-Jurisdiction gehörte dem Probste zuTanten. Sich unten Dcc. Tauten Anmerkungen.
Keine Tecania hat in ihrer Begrenzung so viele Revolutio-nen erlitten, als diese. Die Pfarreien Gladbach und Reith ka-men unter dein Erzbischof Evcrgcrns (im 10. Jahrhundert) ersthinzu. Ob aber Vcnlo, Lobberich und Tcgclcn, welche er ge-gen jene zwei austauschte, von diesem oder von dem GclderischmDecanate abgerissen worden, ist nicht zu bestimmen. Letzteres istwenigstens in Hinsicht von Venlo und Tcgelen das Wahrschein-lichste. «Il>oen8 ij)8s Oüiclbacli tum tempori8 2leor//c,i8» erat0ioeee8>s. 8ecl IllverZeru8 pnroclriurn non cli8tulit inntunrect pro r>ni,1)u8 6ecIe8Ü8 Z/ac/eäac/r et 2l/et/re äonnvit tro»Diesen, Lo/ürnc/r et Dvnnslon, heißt in cocliee rn»8er-steinveotione Ilsligui->r. 8ti Viti in zlullebnoll.« Im Jahre 1359wurden die auf gcldrischem Gebiete gelegenen Pfarreien Wach-tendonk, Lierssen, Grefrath, Wankum, Hinöbeck, Leuth und