Druckschrift 
1 (1828) Erster Theil oder erste Epoche : mit einer Charte der Dekanate und Pfarreien
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

210

lavinni) und eine Variante derselben //a-roarroram. DieEditores der historischen Monumente versichern uns, daß dieseAttuarier im Gclderland an der Niers, zwischen der Maas unddem Nbeine gewohnt haben. Auch in dem Anthcile, welcherLudwig dem Deutschen bei der Thcilung des fränkischen Reichszufiel, kommt ^ttu!»ri->8 xcl lVil-8-im vor, wie wohl einige udMo8»m lesen, und es aufNnmui-, (das ^tuiituex des luI.Lne«SI- st. Kall. Oilll. II. 29 und VI. Z2 K.) beziehen, ^iinoinu!,ste redn8 gS8ti8 ikruncor. U. V. 26. ^uI>6iUu8 IVI>lr>6i>8 Kg.iit. Lecl68iili-um. Hincmar von Rheims hat bloß ^tUul,-ii>8,indessen ist die Deutung dieselbe. Bekannt ist der U«FU8 Illlttu-r.I-IU8 oder ^ttui>rill8. Die Attuarier gehörten nach dem Lbi-O-INL. goNcvicen8. zwar zum Oueutu8 Kipui» ior-um, wenn abernach andern Attuarier von Ripuariern verschieden sind, so zeigtlins die Gränze zwischen dem Xantischcn und dein Kölnischen Ar-chidiaconat ihre Scheide. So viel ist gewiß, Hincmar 00»Rheims sagt: Ludwig habe von Lothars Reich in Hipuuri-18 guin-czns eomit8tu8 bekommen, und die gemeine Auslegung geht da«hin, daß unter diesen 5 Grafschaften die 5 Gaue von Köln,Bonn, Jülich, Neuß, Zülpich und die Eifel verstanden werden.Diese 5 Gaue bildeten wirklich den Nipuariergau im weiternSinne. So gehörte also der Attuariergau zwar zum Ducatnö;aber Nicht zum xagus Uipli.niorum.

Den Attuarier Gau im Geldrischcn Decanat zu suchen, duzu rathen uns die Namen mehrerer hicselbst gelegenen Orte. Hierliegt ein Ottersum, in altern Schriften Ottershcim genannt,c^ttnul-ioruin 86<l6s?) ein Affcrden und Aspcrden, (mau sagtauch Il»8u!u ii und LIt!i8uürii) und ein Hassum. Auf der nörd-lichen Gränze liegt noch ein Dorf Hettert. ebenso eine GemeindeHettert in dem Kirchspiel Stralen. Eine Tantische Urkunde vomJahr 1551 redet von Gütern "in dem Kirchspiel van Bergen,welche das Stift vertauschte an den Herrn von Bylant, Herrnzu Well, gegen Güter gelegen in der Hettcr." Dipl. jneä.Herrn von Hetterscheid kommen in Urkunden des 16 ten Jahrhun-derts, als Vasallen des Herzogs von Cleve häufig vor. Obauch ein Ort Hetterscheid als torminuz ^ttnnriorum irgendwo