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Urk. N. 12. wird es Ungciichamm genannt. „ Dir Rechtelind Gerichtsbarkeiten, in deren ruhigem Besitze die vorbesaglcKirche von den Zeiten unsrer Vorfahren Pipin, Karl, Arnold,Heinrich, Lothar, Conrad, vorzüglich unseres Vaters des seli-gen Kaisers Friedrich her, in den Forsten Lintorf, Sarcn,Grient, Ungenöhamm, Lo, Ueberangcr, Ccppen-heim, Logtmer, Stocheim, Derendorf, Natingen,Flingern gewesen ist, bestätigen wir der gesagten Kirche.--Jetzt heißt cs ganz einfach Hamm. Den alten Namen Unghammoder Ungcnshamin kennen selbst die Einwohner nicht mehr. Wirgaben uns alle Mühe, die alte Etimologie zu ermitteln, konn-ten aber nichts Sicheres anfsinden. Soll cs heißen Unter-Hamm, was im hiesigen deutschen Dialektik Ungcrshammheißt? Oder will man es von dem alten Sächsischen Unhold— zollfrei — ableitcn? Eine Schenkungsurkunde Karls IV.v. Jahr 1557. hat: Uxsmtiis :>l) omni LtLUL'il, Ilngoito . . .nullum teloninm vel Dngolcl. — Da Hamm fast am Rheine,gerade gegen Neuß über liegt, so könnte diese Etimologie ei-nen Grad der Wahrscheinlichkeit erreichen. — Unter den Gü-tern, welche Pipin im Jahr 696 dem St. Trudo Klosterschenkte, ist eine Vill», ezuue tlioitnr IIumm z dieses kann abernicht unser Hamm seyn. — Die älteste Glocke dieser Kirchehat diese Inschrift: Maria heiß ich, Gott ficht mich.Sank Blasius und Sant Cathariua lüden mich,anno 7I/L6//.
blro. 57. Diese Kapelle , welche nicht mehr vorhanden ist,lag mitten auf dem Markte der Stadt Neuß. Sie hieß auch
csp. pnuperum cloricoriim.
bilro. 58. Die Nicolai-Kapelle war die Hofkapelle desErzbischofs von Köln. Sie lag auf der Stelle der jetzigen Stadi-schule. Die Collation hatte der (^wllm-i,!» mus«,- «ccteN-'-.-colon., und dieser Umstand macht cs wahrscheinlich, daß sieehedem eine jener Kapellen war, die den fränkischen Königenzugleich als Staats-Archiv dienten.
Es ist ohne Zweifel die nämliche, von welcher in einerUrkunde des Erzbischofs Anno li.vom Jahre 107-t in KremerrErster Thejl. 15