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dieser Strich (der Ruhrgau) mir noch andern Ganen, m, sieben-ten Jahrhundert, zu den Zeiten des h. Bouifacius, von denBructeren bewohnt gewesen seyn, und so den Namen psgu,Lorsctra ete. geführt haben. Mehr hierüber unten bei Duis-burger Decanat.
Den Keldachgau bildete nach dieser Unterstellung der NeußerDecanat auf dem linken Rheiuufer, und die größere Hälfte dcSDüsseldorfer, nämlich der Thcil, welcher südlich von der Angerliegt. Nach dieser Hypothese ist den oben bezcichneten Ortenleicht ihr Gau anzuwciscu.
Das Gebiet der Stadt Neuß oder vielleicht der ganze Deka-nat Neuß auf dem linken Rhcinufcr, kann den pugus minor vonNeuß und Nievenheim gebildet haben. Dieser Strich hat auchwohl zum P!>gu5 Ulpuarioimm im weitern Sinne gehört. Wahr-scheinlich gehört er auch zum Kölnischen Comitate Wenigstensgehörte auch in spätem Zeiten noch der größte Tkcil dieses Stri-ches nebst der Stadt Neuß zur Kölnischen Erbvogtey. Daß er,so wie auch der Ruhrgau nebst dem Keldachgau jenseits des Rhei-nes, zum Ripuarischcn Herzogtum gehörte, unterliegt keinemZweifel.
Will man den Keldachgau ganz vom Neußer unterscheiden,und ihn bloß auf dem rechten Nhciuufcr suchen; so rechne manden nördlichen Thcil des Neußer Dccanats auf dem linken Rheiu-ufer, wo Lank nebst Gelduba und Elfriche liegen, noch zum Duis-burger Gau. Das Decaual-Verhältniß zu Neuß kann ja ausfrühem Zeiten herrührcn. Und so hätte der Neußer Gau bloßauf dem linken, der Keldachgau bloß auf dem rechten Rheinufer,zwischen der Anger und der Wupper gelegen.
Ueber den Ruhrgau ist noch zu merken, daß diese Benen-nung eine allgemeinere ist, so, daß zu demselben mehrere kleinereGauen, wie vielleicht der Duisburger, der von Essen, (xsgusXL-Ulle) und andere gehört haben.
Daß der Ruhrgau und der Keldachgau, so wie auch derDuisburger- und der Neußergau, sie mögen von jenen verschie-den gewesen seyn oder nicht, zu dem Ripuarischen Herzogthumgehört haben, ist außer Zweifel. Eben so zeigt die Lage von