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1 (1828) Erster Theil oder erste Epoche : mit einer Charte der Dekanate und Pfarreien
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rsin r^uo uU näjunctn, nrnnernm, stutuwr et nomine ^erso-

Meiner Allsicht fand ich Noch IN eine», V0N OKIisrr -Franc!» Oriental.Loin. I. lol. SZ7.) herausgegebenen OelcoUsiium, das einem sehr altenOoöex von Freisingen beigefügt ist, worin es heißt: XII Kal. dio-veinLr. 8; LI. XI. Vil'giimm. Herr Lentzen hat sich bemüht, meineGründe zu widerlegen. Er beruft sich erstens auf das Zeugniß desGaufrid von Monmouth (Seite 52. der Aphorismen zu KölnsGeschichte.) Allein welch ein zuverlässiger Schriftsteller Galfriedoder Gaufried war, sagt uns sein Zeitgenoß Ouiiwlmu^ dtcudrigcnU;.Er schreibt in prsollu/ons In.-tor'iSS rrrum ^nglic. cnntr» czoillsn»nor.tris tcmporibus . pro crpisnclis Uriloimin luscvll',, scriplor emcrsit ,rilliculs cll! iisclem L^meots cnntiogem, conguv lange ruprs rir!u!cm LIs-ecclormm et Uomsoorum, impuäen'.i vsnitste toUco5. Osokrillu« I>ic ciic-tui est, »gnomen Iisbens ärtlluri. pro eo «zuoll Isbulo? c!o ^Vrtllura, erpriscis Oriionum liginentis sumptss, et c.r proprio sucw^, per ruperllic-tum latini 5ermonis colorcm, Iioncsto lli.'itorise nomine pllNiavit, chnieti»m majori »om cujv?6sm LIerlini clivinationcz IsIIac'^imss, guibuz u!-«zue lle proprio plurimum schreit, llum es? in Istinurn trsnrlonlleret,tan^usm sutllcatics? et immobili veritat! subnixs; propbetis? vuigsvit.Ferner Galfried gehört zu dem Ende des zwölften Jahrhunderts,kann also in der Wagschale der geschichtlichen Kritik des vierten Jahr-hunderts keinen entscheidenden Ausschlag geben. Herr ProfessorScholz hatte die Güte, mir einen handschriftlichen Auszug GaufriedSaus einem alten Coder mitzutheilen, den ich mit andern AusgabenGaufriedS verglich. Ich fand keinen merklichen Unterschied in derErzählung der fraglichen Geschichte. 2. H. Lentzen glaubt dasAnsehen des von mir herausgegebenen Oslcmiarium durch einen an-dern Coder des IX. Jahrhunderts zu schwächen. Allein die Hauptsacheist, daß in meinem Oslondsrium die eilf Jungfrauen namentlich an-geführt werden, was in dem Osicollsrium des andern Coder nichtgeschieht. Auch läßt sich leicht beweisen, daß der Coder, woraus ichdas Lsi<milsi-i»m zog, von einem weit altern, wahrscheinlich aus Al-cuins Necension abgeschrieben ist.

ES ist hier der Ort nicht, die fernen! Gründe des H. Lentzenzu prüfen. Nur bemerke ich noch, daß ich seit der Herausgabe mei-nes Oslemlsrism mir alle Mühe gegeben habe, die alten Kalendarienund Martyrologien der englischen Kirche zu ^rchsuchcn: in keinemdieser finde ich das Fest oder die Namen der'h. Ursula und ihrerGesellinnen, welches allerdings auffallend ist, indem diese h. Jung-frauen doch Britten von Geburt waren.

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