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risclien Herzogtums ein anderer Volksstamin sick niedergelassenhatte, als in Süden; und wenn die eigentlichen Ripuarier diesenTheil bewohnten, so hatten jenen die Attnarier innc
§. 5 .
Pfarrkirchen.
Es ist nicht zweifelhaft, daß die christliche Religion fast zugleicher Zeit in den römischen Niederlassungen zu Bonn, Tauten,Neuß, Zülpich w. Wurzel faßte als zu Köln. Die Verfassungdes Reiches, vermöge welcher alle Thcilc desselben in einer regenVerbindung standen, war der Verbreitung des Ehristentbums au-stcrst günstig. Wenn cs nun in Bonn, Tanten, Zülpich, NeußChristen gab, so hatten sie auch wohl eben so gut als jene zu Kölnin ihrer Stadt ein Kirchlein lnecliuulnm Lttristinni rit»8. ,V>n-imun.IisgrLull.Iüb.XV.L.st.)*) **) das ist: einen Versammlungsort,wo die Katechumeucn unterrichtet und getauft, das heilige Abend-mahl gefeiert, die Schrift gelesen und das höchste Wesen nach
*) Wenigstens findet in den spärlichen Nachrichten und denwenigen Urkunden, die wir vom Michigan, dem Attnarier- und Dus-felgau haben, nirgend der Zusatz in IU,>».,, ie»-,i oder eine Ver-
wechselung mir dein Ripuaricrgau Statt. Daß diese Gaue aber zumRipuarischen Hcrzogthume gehörten, geht daraus hervor, daß diesnördlich an das Land der Friesen stieß.
So lagen also der Alluarier- und der Duffelga» und der ganzeTantische Archidiakonalbcziek wohl in Duc-nu, aber nicht in i-ugo, nochin Lonntalu ltg,»»einen,».
Noch eine Frage über die Gaue? — Von Nimwegen und Tan-ten hat man viele Nachrichten, aber keine, welche jene Orte als inxogo gelegen bezeichnen. — War das Königliche Gebiet — l'»»-!».-,xiu- — das zu diesen Städten gehörte, so groß, daß eS für sich einenGau auszumachen schien? War es deßhalb nicht »öthig, sic näherzu bezeichnen? So heißt auch Duisburg in einer Urkunde v. Z. 117,5in Teschcnmachcr Lo<I. <lij>l»»>aUc. ein Usg»- i-egalb,.
**) Zehn erwachsene Christen konnten eine Pfarrgeineinde bilde».Sieh blortene et Our»»«! LoUect Lmziliss. Dom, VI. lol. ^7.