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hießen auch wohl mit einem gemeinschaftlichen Namen Ripua-riergau, kugus Ibisiuni'ierisis, oder Diboriensis, piigus L.i-VLI-Snsis u. s. >v. Weil diese fünf Gaue zusammen bisweilenunter einem Comes standen, so sagte man anstatt xagus auchLoinitiitus ki^unrisnsis. Indessen muß man den LomitntusIbijiu-ieivnsis von dem Oltcnius DijZUtir. oder von dem ripuari-schcn Herzogthume wohl unterscheiden * *).
Tic Gränzcn des ripuarischen Herzogthums hat uns ein alterSchriftsteller**) ziemlich deutlich beschrieben. Gegen Süden gierigcs an die Mosel und den Ardcnncrwald, gegen Westen bis an dieMaaß, gegen Norden bis an die Waal, senseit derselben wohn-ten Friesen; ostwärts gränzte es wohl an das Land der Sachsen.In wie viele Comitate das Land gcthcilt war, laßt sich nicht be-stimmen. Denn ein Comes hatte bald mehr bald weniger Gaueunter sich. Daher wurden die Grafschaften auch gewöhnlich nachdem Namen ihres jedesmaligen Vorstehers benannt ***).
Ob die Trierer auch zu den Ripuariern gehörten, darüber istman rineinig. Das Lin-onieum OoNwioeiis. unterscheidet denDucutus Aloselliinious von dem der Ripuarier; eben so auch dieA.nn!,Ie8 Lettin iuni 4).
Es ist übrigens sehr wahrscheinlich, daß in Norden des ripua-
in Cuiiiilutu guliacensl. Urkunde v. I. 847. Auch lagen lulpiucuin,)ui>Leu,n, et Aiusa „ach dem Rhegino von Prüm in Lbrunlc. Lll
snn. LHr. ilt üiul»us liibultriorum.
*) Klassische Nachrichten über die Ripuarier findet man in dergelehrten Abhandlung des b'. Oumer Oe). 8. lieueMct!; ve veterumUij>unr>oru,n et prueei^iue voruru dletrv^olil Lvloniae statu civiti etecclesiastico. Nnnnne. 1784.
I'ij>iaus sut> OlNetüi)» et Dugnbertn regiliu» ^opulum inler Lar-donIriam 8^lva,n et dlormn» tluvtum usgue Ult lkrerlonum fines vastis limi-tlbur lulbituntem justis Iczlbus j;uberni,b»t. Lnaules LIctensei luin. I,ldlunument. illrt xerni. vclit. Uertr. k»I. 3,6.
*") Lunntlltus tiucleki iili —8iccnnis— Uercmunni etc. Sieh SchmidtGeschichte der Deutschen I. Th. S> 304.
4) Zn dem Theile, den Lothar erhielte, kommt vor vueatu»ilurellicorum und Lucatu» Uibuarioruin.
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