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Seitdem machten sic mehrere Strcifzngc in den diesseitigenRhcinlandcn bis endlich ihr König Chlodio im Jahre 437 dasganze Land zwischen dem Rheine und der Somme eroberte.Mit ihren deutschen Brüdern, die sie hier antrafen, wurden siebald ein Volk. Die Römer flohen und neue Stamme deutscherAbkunft ließen sich hier nieder, wie zwischen dem Rheine und derMaas die Attnaricr und die Tnbantcn^). Aber der Haupt-stamm, der auf beiden Seiten des NhcineS seine Sitze hatte, warendie Idiplelil-iLi' ^), deren Hauptstadt Köln wurde.
In die von den Franken verlassenen Wohnplätzc in Westpha-len ruckten andere deutsche Völker ein, die bald unter dem Namender Sachsen bekannt wurden.
Als die Franken sich auf dem linken Nhcinnfcr nicdcrlicßcn,war die christliche Religion daselbst schon ziemlich verbreitetKöln war schon längst der Sitz eines Bischofs'*^). Daß Helena,die eifrige Befördert» des Christcnthums in Bonn und Tanten
*) Orexor. Vuroii. I!d II. c. ic».
wiinoian. AarccI!. lib. XX eep. 10. IlacliSan, Vuwxi,,, ^r.i^blt.
2,1 »niüiles I'rancorui». — Vraocorun, rogio moltos giojnilor oooto.et. .2 Hindu? INiLnuin acoNodant -runinii etc.
Auch die Tubantcn gehörten zu den Frauken. Daß aber derDuffelgau, Vub-igo, von ihnen den Namen habe, ist eine bloße Muth-maßung.
st) 6olnnia Uletropolis «vt in Iinilios kis>uarior„m, sagt Eginhardrlc tranrlat. ü». Nai'Hr. Netei et LlineelUni. Hier hatten auch fränkischeKönige ihren Palast. Oee^ne. Vu,-U„. lid. IV. e. 22 .
stst) Ueber den Zeitpunkt der ersten Verkündigung des Christcn-LhmnS am Rheine sind die Meinungen der Gelehrten getheilt. Siehe6rcl-»c,' 6er,nan. l-2cr. !j. st. //ant/rel«, O,»s. cle kimiNitioiic L^iircop.I'revirciiz. Vom I. Ilistor. UijUvmiltic. pracmi.^a. kVt,-. c/e ll/«ecn libr.IV. Lollcai'U. Li5g,inet>» Ikgislvlae ,Ie tempore, ,j»a sieimoo, in
OuNil? SMeepta est Llwisti ll,le°» Vo»> II. Oj>ee. >',»N. I -72. DieGründe, welche H. Th I. 2 Lentzen in seinen Aphorismen ausKölns Geschichte für die Verkündigung de» Evangeliums in dem erstenJahrhundert anführt, sind von H. Hontheim widerlegt worden.
ststst) Siche vorzügl. Denkwürdigkeiten der christ-katholischen Kirche.I. B. U. Th. Seite 617.