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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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265
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Beilage 89.

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nigliche beschwerniß gleich anderen Rechten Hoffeslüden mit tho ver-richten, tho drägen und tho Leisten sich verpflichten, also da sich be-funden daß dem- tho wieder einige Hofes Güdcre uith diesen Hoffeverkoff oder sonsten vcrütert wären daß die in dem Hoff wieder ge-bracht und in vorigen Staubt gestalt werden sollen, alles damit dieHoffes güdcr diesem Hoffe nicht entzogen und tho Allodial und freigcmachet und der dadurch untergan, welches sonsten gewißlich erfolgenwollde sondern der Hoff in gutem wescn und bey Sinnen alden Rech-ten und hofen gchalden werden möge.

8. von des Schweinen.

Tom achten alß berurtcr Vertrag sagt, daß die 25. Hoffes Ludenso Schweine, schuldig dem Schulliß ein middelmäßig Schweine, odereinen halben Dallcr dafür,, tho des Schulten Koer folgen laten sollen,und daher streit ingcfallcn offt der Schultiß selbst oder der Hoffes-mann solches Schwien uikh fetten mögen sollen, ist vergleichen, imFall der Hofesman drey oder vier Schweine hefft, daß er alsdan ein,wofern er sieff oder Seße hefft zwey, und da er sieben oder achtschweine hefft, alsdan drey, wann er noch mehr Hefft, alsdan gleichergestalt nach gedrage etliche Schweine davon voruith nehmen und jedesmahl das beste darnach dem Schultißen folgen laßen, oder jedesmahlvor das Schwein einen halben Dahler laut des Vertrags verrichten soll.

9. von halten des H o ffcsgcrich t e s und von derE x c c u t i o n.

Tom Regenden, so durch die Hoffcs Richter und geschworne einHoffesgerichte und pflichttag tho besitten und tho Halden bedacht, sol-len sie solches Schulliß, im Fall er wolle mit dabei tho »erschienendurch den Hoffesfrohncn ankündigen laßen, doch daß sie (der Schultißkomme dartho oder nicht) glcichwoll das Hoffesgericht und den pflicht-rag sich gebühret bei ihnen unverhindert besitten und Halden, undOewer fürbrachren Hoffessache» erkennen, auch was allso erkennt durchden Hoffesfrohncn mit rho doen des landes frobncn doch alleine umbdie alde gewöhnliche gcrechtigkeit, so die frohncn unter ihnen thobcilen, vollenstrccken und Exeqmren lassen sollen.

10. von der H e wfuhr.

Tom Tcinden dieweil der Vertrag ,n sinem Regenden Articulwill das it Kerspcll und gerichte tho Herbede neben den Hoffeslüdendem Schultißen das Hew mit tho fohren geladen werden solle, istdabei vertragen, daß die Hoffcslüde dem Schultißen ob sine begerennach ihrer gelegenheit solche Hewfuhr jährliches Doen sollen.

11. von urlaubgesinnung zur bestatniß.

Tom Eilftcn war ein Hoffesman oder Hoffesfrau sich selbst oderihre Kinder tho der Hh. Ehe verändern wollen, alßdann der Schultißkraft Weylandt Grass Adolfs von Clcve Anno 1404 gedamer uthsprachen umb verloff erfocht und ihme für die erlöffnieß welche er