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Beilage 69.
De probatione testium et eorum iuramento et dictis.
Non sufficit proximum esse, sed oportet quoque esse investitum.
Si quis solum liacredem dicat.
Si non probet se Huldich und horich, tunc nihil valet actio.
4. Item, wer sich will sibben an ein Havesguidt die forhe seingetuigen na schwering dat hey dey negste Erve recht huldig und horightho dem Guide sey, und off der Getuichniffe einigt) nichl schweren enwölben, dat hey meinde off lovede off anders nicht en wüste, off heddehören seggen, dann dat dergenige vor welckem er tuiget, wer dernegste Erve als vor, off dat er gheinen näheren en wüste, dan demhey tuigede, die sibbe fall von unnacht Wesen. Woll sich auch jemandtssibbenn an ein Havesguidt, dar hey niemandts anders grins rechte»an bekennen en wolde, die fall in matten vorß. sibbenn, dat hey alleindie negste Erve, oich die rechte liffs Erve sey, huldigh und horigh,nadem Gude, off die sibbe fall von unmacht wesen.
Intra qeiae tempora investitura petenda.
Doena non petitae investiturae.
Scultctus potest alteri curtiali aut libero cum consensu Dominiad certum tempus elocare.
5. Item, wan ein Havesguidt ledige verstorven iß, off die Luidedaraff gewiesen werden als vorg., und dat appenbair verkündigt iS,vor dem Have, so sollen die negste» Erven, huldig und hotigh nadem Guide kommen binnen Jair und Tage, und sibben sich an datGuidt, und dann winnen und werven nach Havesrechte, und off seides also nicht en deden», sollen sie deß ewentlich, endterbt sein, idt enwer saiche dat sie binnen der Tidt vorg. quemen vor dem Have undbeweisen dair redliche Oirsacken warumb sie sich tho dem Guidt opdie Tidt nicht geneeken en konden, und tho Havesrecht winnen undwerben an sich nemmen, und dan magh die Schulte mit willen Herennund Haveß dat Guidt uithdoin anderen Havesluiden tho sechs Jarenund scharen bis tho achtet» Zaren, off einem frien Manne, offte Wyffein freie Handt an dem Guide doinn tho Havesrechte, welche vp dieBehandung von dem Schulten, und dem Heren und Hove nemmennunnd gieven fall Siegell und Brieve, Jnhaldende in wat Manierendie Behandungh gescheit sey. Und wie die Erven wedder an dat Guidtkommen mögen, und wat die frie Handt im leven und sterven vondem Guide geven und doin solle, mede inhäldende die Erve der freierverstorvener Handt von dem Guide, gehorendt, thom minsten so villals dat Guidt baven bede, und Stiftspfacht ein Jair doin magh, unddat in der besten Formen, daß es dem Capittul genoege in mattenhervor und na beschreven steit.
Bon freyen Behandungen dero Freyheiten undBeschwernüssen.
ü. Item, wer also an einem Havesgude ein frye Handt haii, der