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Mertelers, und dat Best zu Halden und die Gebrechen zwischen denHoveßlueden zu scheiden.
Hir uff isth gefragt ein Urtheil, offt ein von den Hoveßluedenuff den Pflichttag nicht en qucmc, als sie nuhn anverkommen sind, offde gene nichr sy schuldich die boesse zu geven, und was der Rcchr umbscye. Daruff hevct veramet Johan Wiesum vür Recht. Waer sachedaß dicselbige nicht cnquemec bey Zide» der Gerichte so war ehr ge-fallen den Hoveßlueden in den Brocch mctesamen iijß. (3 Schillinge)des en wer sache das der Jemand wer in lcves noiden. Hiruff gefragt,von wegen des Gottes Haußcs zu linit/. und des Abts ein Urtheiloff ennich von den Hovcßlüedcn von Pclkum wehren die sei» ErveHof offt Huisch vcrkoffte einen ußwonigen Mann, der nicht hosshoerichwäre, in den Hos zu Pelkum cfft der jene nicht schuldich wäre desErve hoff cffte Huiß weder zu stellen, in den Hoff zu Pelkum, alsdes vurgewcist ist sunder Schaden des Gottes Hauses vurg. und Hoiß-lücden. Und offt derjenige nicht sei beraubet des vurg. Erves Hoffsund Huiffes einen anderen damit zu belehnen und sie auch nicht schul-dich, den Broccke darvon zu geven und was der Recht umb sey?
Daruff hait Johan Eikey vcrramet vür recht, daß derselbige, dersollichs dede der sy schuldich widderzustcllcn das Erve Hoff und Hußin dem Hof zu Pelckum, als das vürgewest ist, sunder Schaden desGottes Haußes vurg. und Hoffluedcn. Und sy auch beraubet des Gu-des vorg, eynen anderen mit zu belehenen, daß uff Gnade des HerrnAbts des vurg. Gottes Haußcs von demselbigen zu nennenden brocke,und lassen Jme bey dem vurg. Guede und weiset das vür recht.
Item ist gefragt: offt ein von den Hovcß Luedcn gepandt würde,umb seine Brocke und des Pandes nicht genuch wäre, wie das mandarmit umbgaen solle, daß dem Gotzhausc und Hoveßluiden gerechtgeschege, und demjenigen der dair gepandt ist kein Unrecht, und wasder Recht umb sey? Daruff hatt gcwisct Herman Menschmann vürrecht: das man sall penden, also lange des de brauhc Act alt sey.
Beilage 23.
Hofcsrechte von Pelkum von 1671.
Anno Dni. Dusend Fünfhundert Sebenzig Ein uff Gudesdagennach Dyonisii Js Hoff Gedinge gehalten zu Pclkum uff dem Hoffe vonHerrn Henrich Keiner zu Deuz vor dem Schultiß und Hueffesluidenzusammen und habe die Geschworne gewesen vür Recht.
So wanne Jemant stirfft der Hosshoerich ist und lest Weib undKinder offt das die Frauw stirfft und lest Mann und Kinder so sollendem Gorteshauße verfallen syn der vierfüffig« Schatz halb. Und ist