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Beilage 21. 22,
5. Wolke jemand sein Guth versetzen oder verkauften, dem sollder rechte Erbe der nechste seyn, und mag es von Stücken zu Stückenversetzen oder verkauften, Mehr der Ab spliß sall Widder geltenjn die Saell, aufs das die Herrn dem Weißbaum mögenvolgen, daß er seyner Rhenten nicht vcrlustich werde,und das mach er thun, vor zween oder dreyen Hobsleu-thenbisandenvollcnHoff.
6. Wen jemand aus Frevel auf den Gütern sitzen bleibet, und inJahr und Tag die Belohnung nicht suchet, der soll an des HerrnGnade gewiesen werden.
7. Kcins von den Hoffs Gütern soll an den Landesherrn verster-be» bis ins neunte Glied.
8. Wer das ungcbodden und rechte Hobsgcdingh nicht helt, derbrächtet eine Cöllnische Marck dem Herrn und dem Hoffe.
9. Dar eyn Hobsgut belehndt ist und dar jar und taginnt sitzet, sonder einiche bey sprach der mit rechte kom-met, und der auch mit recht gefolgt wirdt, den sall derHoff mit den Hobslcuthen dabey behalten, bis er miteinem bessern rechten a u s g e s a tz t wirdt.
10. Die Schultschweinc, so den Dinstag nach 8. Lainberth fällig,sollen an besagtem Tage in den Cöllnischen Hoff geliefert werden, dasie der Baumeister nebst vier geschworncn setzen und schätzen sollen;diejenigen nun so ihre Schweine bringen, sollen das beste Schweinverzehren. Wen die Schweine nicht alle gebracht werden, so sollendie auf bestimmte Zeit gebrachte des Nachts liegen bleiben, da dendiejenigen so ausgeblieben, die Unkosten so des Nachts drauf gangen,bezahlen sollen.
11. Des Dinstags nach Martini ist das harte Korn und die Herbst-bede fällig, weiches, wenn es in den Hoff zu Schweln» gebracht »vird,die Bringer 2 Scheffel zu verzehren haben sollen.
12. Um Lichtmeß ist fällig die Haber und Winterbcde, die solchebringen, sollen ein Malter zu verzehren haben.
13. Sall der Boumeistcr die vorgemclte Gulte und Rhenle auS-mancn, sonder der Hobsleuth gebende gut, und dafür sall er habe»die Gulte und Rhenten von dem Hove zu vieoichuIUi,
Beilage 22,
Pelkumschcs Hofeßgcsetz von 1523.
Anno Dni. Millesimo quingentesimo vicesimo Tertio.
Zum ersten sein die Hovcsluede von Pilcken» eindrechtlichcii over-kommen, daß sie Halden des Jahrs einmal ein hovess Gerichte vür demHucv von Pelkuin die eine Ticdt uff Tag den Sanet Biti des heiligen
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