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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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Beilage 20.

Dat Ordell gestalt an virick tho Eppenhusen, t>e uthgegaen undmet dem Hovo derart genommen, bracht weder in, und sacht: DarKinder »der Erven van einem Havesgude unvertegc» wercn, de mögenbat Guedt nicht splettercn aber erffdeilen und in ander Hände brcn-gen, sondern mögen bat verfetten und Pennpnge up ncmmen, undehren Erffdeil affwilligen, vorbehaldcm dem Hoffheren aller Gercch- !ticheit daran. » !

Düffcs verfolgnüs gefragt so vil recht und unwedersprochen blevcn. l

3. Anno 1529. des andern dags na Lamberti, AVesscl Tack, in Istadt der Erwerdigen Frauw I-ucicn Orelackcrs, bitt eins rechtenOrdcls na Havesgcrechticheit: !

Da ein Havesman buten willen des Hoffheren sich an ein un- -gehörige Person up ein HaveSguedt bestadt hedde, und demHoffheren geinen Willen darvor docn woll, wie de Hoffhcr naHavesgebruickc denselven strafen und tho gehorsam bringen soll?

Die Ordel gestalt an Hannes Bloetc, de mit beraet dcS Umb»standtz vor recht gewist, es möge de Hoffhcr sin Kindesdeil an dem !Gude em verbieden laten, so jange dat he sinen Willen maccke, und !und docn wes cm na Havesrcchte geboert. !

Hirob verfolgnüß gefragt als sich tho rechte geboert, und is un- !weder achtet gebleven. !

Item YVcssel Tack bitt im selven sittende Gerichte noch einesrechten tho behoeff walgedachtcr Hofschultinnen.

Wan ein ungehörig Man oder Frauwe ohn vorgemackten wil-len des Hoffheren up ein Havesguedt bestadt und upgctogenwehre, wie de Hoffhcr sich damit Halden sol?

Dat Ordel gestalt an virick tho Eppenhusen, die uthgegaen undmit dem Hvve besprochen, kompt weder in und wiset vor recht; Jdtmög« de Hoffher den Ungehorsamen mit allen sinen opgebrachten Gu-dere affbaden, und dat Guedt verbieden laten jar und dach, ader solange affhalten, dat he davor willen gemacht hatt.

Die Ordel mit frage des Umbstandtz so vil sich tho rechte gebort,vergestalt, und is unwedersprochen gebleven.

2tem, virick tho Eppenhusen fragt eines Rechten by düffemFttende Gerichte, van wegen der sempllichen Havesluide: !

Da ein Havesman ein stridige sacke aver ein Havesgudt mit !sinem Wederpart an sin geborlicke Havesgerichte, tho recht« !anhengich gemacht, und so wyt verfolgt, dat dar Ordel und !Recht up erkandt worden, dar dem Kleger aber Beklagten dan jnicht an benoegt, und darvan appelliren woll, war deselv« dan ^wider Rechte hen soecken und appelliren sol? !

Darup van den alden durch ehren Borspraecken gewist, dat mög« !degenne, so des tho doen hette an dat Hoefft tho Hagen, an dat 'Eolnische Hoffgericht soecken, und appelleren. ^