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Beilage 17.
rechten Ambte bei den Luden, den dey Kcyser die Eigcnschafft gaftho demsclven rechte alß sie bey dem Keyser weheren, aver also wansie den Gvdesheuseren und Dienstmannen, ihre Gulden nicht cn brech-ten, dat die dan ihr Ampt möchten leenen, wem sie wölben, gleicher»wyß, als die Keyser. Dock ist ein Vogt gcnandt ein Melder unrech-ter Dinge, die up des Lehnherrn eigne geschehen, dat sie de Lehnhcrrenrichte, sint in des Reichs rechte steit geschreven, welch Vogt vndinckverdruckt in des Keysers Hoeven und des nicht vür den Keyser enbrengt, deine sal wen dat hoofft affschlaen. Alsus worden die Vogde,van dem Kcyser gemacht und anders nicht.
We Hoeve hefft, daerover he Vogede gesät hefft.
Ein itlich Man sal weten se sie geistlich oder werltlich, wie Hoevehefft, daerover he Vögte hefft gesät, so dat he des Äeysers Rechtwaere van der Eigenschafft wegen, und ist Herr an des Keysers Stadtund die Vogt fall syn Knecht syn, und dort hie im Unrecht mit sinenHocven, he mag en ontsekten na des Keysers rechte, sint in desRichs-rechte steit geschreven: Gy Vogte van den Hoeven, gy sollen bewae-ren des Keysers eigne.
Dat nein Lynsman anders icht schuldig is to doen ny-
mande, dan synen Tyns to rechter Tyt to geven.
All die sullen werten bey Guth hebt, dat in einen Hoff gehoert,dat sie nicht anders schuldig cn sint, tho dane an geinen Manne, dieWogt hcitct aver dat Gut dat sie verrinset, dan den tinß to rechtertydt van dem Gude, als de gesät is. We auch synen tinß up deitydt nicht cn gcve, dem möchte he dat Gut affdedigen tho dreyenvierteln Nachten, nae des Keysers rechte, aver in des LehnhcrrenHandt, dei dat Gut eigen besittet, van des Keysers wegen, dat diedaermede doen und laeten mag» und nicht die Vogt wanke derselveis nur Knecht um sein Lohn, hevet aver die Vogt des Keysers Eigen-schafft tho dem Vogt rechte, so en hevet hei doch nicht meher rechtes,dan sin gulde tho rechter tyt, kompt idt aver also dat dat vürgenauteGut in bedinge kompt der drien verthein Nachten, we id darut hevenwill, die moedt idt doen mit des Keysers Bote, die Bote ist also siedie Hoevcner oder Tinßlude, settendt oder deilendt tho doin und an-ders nicht, wante wolde he anders dan sey bescheiden, so en sint sieim nicht schuldig tho doen, geniertet recht offt gulde tho geven, hecn late ime den gnogen, mit dem dat de besegget, der dat Erve isvan des Keysers Eigenschap, und auch anders geinerlei Lude, st'ndttgeschreven steit: Nemandt sall des Keysers Recht beseggen, dan diedoertoe gebunden ist: Oick steit anders war in des Richs.-rechte be-schreven: Nemandt sall die van dem Hovesgude beseggen, dan die idtdem Keyser tinset, und des Guts genoten sint. Oick cn hefft geinVoigt off Lehnherr recht, die Hoevcner tho dringen tho dem Dinck-stole, dan tho der tydt, alß sie dat Gutt vertinsen, idt cn sy dan