Druckschrift 
Theil 1, Bd. 2 (1830)
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen
 

41

Beilage 17.

siutemahl geschreven steit in des RicheS Recht«! wi« einmahl crfflichentinsct, die fall alwege linsen, he e» wehre sich dan myt des KcyserSRechte, dat is myt den Luden, den die Kcyser gelocven moet, datsind Lude die der Keyser hefft gesatt, deme fall die Keyser gelovenmit rechte, is auch dat die Kcyser den vürgemelten Tynß nicht beree-ben en mach myt Lüden als hiervor gesprochen is, so Verlust hei denauch nae des Rycks Rechte, und musten idt dusend Man« van demDinckwärthe, und dieghene behaldr des Keysers Gud vort meher vorrecht eigen off hei will na; des KeyserS Richesrechte, sint geschrevensteit: Was man den Keyser nicht en gcwet, und weS hey nicht betü-gcn en mach, des fall hey lyddich syn. Swigct aber der Keyser unddei den Tinß nemet, so is dicgcne des Dinckgangcs ledig, und gevetdem Keyser geinen TinS, und dat Gutt ist van dem Hove ümbermergelogen, dair idt tho Horde, dei dair ligt in einem anderen Dorpe,sint geschreven steit: Alß die Keyser den Dörperen dat Recht gegeveohefft, also fall men idt halthen.

Van Bögeden des ReichShöve.

Do die Keyser alsolche Hoeve markte und utgaff und markte demReiche mit dem Tinse und mit dem Hoffgelde, do beval he etlichenLüden die Gulde van den Hoeven up tho boeren und oeme tho för-deren, und dede enne Gnade in etlicher maete van der Hoeve Gulde,durch dat enne ocre Arbeit worde geloenct, wante die Hoeve wydeliggcn, und vecl Lüde tho Tinße gcven, und dat Hoffgclt, und bcvallinnen syn Gewalt an dem Gude, also wcy synen Tynß dem Kcyser«ho rechter Tyt nicht en geve, dem solden sie dat Gud nemen niittrechter Orkundt van den Tynßlüdea und van dem Hoevencr, inwendigdes Kaysers Hoeves darinne die Hoevencr hoeren, und na des KeysersRechte» dat is auch dincklich tho dreyen vierteyn Nachten, und updat die Lüde verwaret wehren, off en Gewalt off Unrecht jemandtdede, dat sie dat vür den Keyser brechten, waer sei es nicht gcweh-ren en konden, und weherten es van des Kevsers wegen of sie konden,want ein Vogt ist, so vil gesagt, alß ein Knecht, die vür synen Loongulde uphevet und heiltet, ein Knecht synes Herren, durch dat fallhe ime dat syne bewaeren, so dat idt ime nicht verloren werde, alsohefft die Keyser ovcr die Lüde gesät die Vögte und anders nicht, dar-umb nicht, dat sie Heren wehren over des Keysers Hoeve und Hoeve,ner, die dem Keyser des Richsgud solden gevcn, dan sie sollen Knechtesin des Tinses up tho heven, van der Eigenschaffte wegen deS Richsund den Linse dem Keyser tho brengen, do geburt sich idt also, datdie Keyser dieser Höve yell gaff den Godcsheuseren, und auch denDenstmannen des Keysers, mit all dem Rechte als sie die Keyser haddc,und anders nicht enne tho verantworden der Hove gulde, de en desinforderten des KeyftrS Knechte die dar Vogde heilen, und wacrenInfamie« des Keyscrö gulde, yan den Hoben dat sie blcven an ihrem