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ganze langMonate unzugänglich blieben. Da wirnun die Ursachen solcher abweichenden Er-sclieinungen zu erforschen wünschten, so habenwir mit Aufmerksamkeit den Boden derjenigenKeller, welche den Mofetten ausgesetzt, undderjenigen, welche davon stets frei gebliebensind, untersucht, und gefunden, dass dieMofetten niemals aus dem Boden eines Kel-lers herrorbrechen, welcher durchaus in demTu fl' gehöhlt ist, sondern nur aus solchen, diezwischen den alten Lava-Strömen des Vesuvsgegraben sind (*). Auch haben wir noch be-merkt, dass das kohlensaure Gas anhhaltenderwar und höher stieg an solchen Orten, wo dieLava grosse Spalten hatte.
*) Dieses findet seine Bestätigung in der Vorrede zu D.J. Maria de 11 a Torte Geschichte des Vesuvs, a. d.Ilal. Altenburg, 1783. wo es S. XXXVIII. heisst: »In
allen Brunnen und Kellern waren Mofetten entstanden,bloss in denen nicht, die in solchem Boden angelegtsind, in welchen keine alle Lava war durchbrochenworden. Es scheint auch, dass diese Dünste weder ei-nen festen Erdboden, noch weniger aber jene zu Steinerhärtete feste Masse ehemaliger flüssiger Lava querdurchziehen können, sondern sich nur durch lose durch-einander geschobene Lavastiicke einen Weg zu bahnenwissen , durch welche sie , durch irgend eine gefundeneOeflhung, die zuweilen gross und am Tage, zuweilenaber so geringfügig seyn kann , dass man an einem sol-chen Orte keine Mofette vermuthen könnte, ihren Aus-fluss haben. »
A. d. U.