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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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Felsenblöcken wurde in die Höbe geschleudert, undes ergoss sich aus dem Schlunde des Herges, gegenBosco-trecase hin, eine solche Masse geschmolzenerLava auf die Pedamenlina , dass ihre ganze Ebeneum mehr als 4.0 Fuss davon erhöht wurde.

Diese ungeheure Masse entzündeter Flüssigkeithalte in wenigen Minuten die ganze Landschaft über-schüttet, wenn die Ergiessung aus dem grossenSchlunde fortgedanert, und wenn nicht auch vondieser Seite die Natur des Bodens mit beigetragenhätte, die Gewalt ihres Hinströmens zu schwächen.

Der Strom tlieilte sich wirklich in drei Aeste,einer nahm, oberhalb Bosco-trecase, rechts, derandere links von Viuli seinen Lauf, der dritte, demzweiten näher, floss über die Lava von 1810.

Die Nacht verdunkelte schon den Himmel, abernicht den Horizont der Umgebungen des Bergs undselbst der Hauptstadt , wo sich eine gar sehr ver-schiedene Art von Beleuchtung vorbereitete. Schonfiengen Donnerschläge an, in den hohen Regionender Sandwolken die Blitze zu begleiten, welche durchihr düsteres Licht ihren Grund grausig erhellten;und immer rascher und rascher folgten sich dieseBlitze und Schläge, während die Pinie und die amGewölbe des Himmels ansgebreiteten dichten Rauch-wolken das schwache Licht der Sterne aufliengen.

Der Berg hatte unterdessen in seiner Wutli etwasnachgelassen; die vielen Lavaströme, welche vonallen Seiten des grossem Kegels hinabflossen, be-gannen langsamer sich zu bewegen, und es schienals ob der Vulkan sich beruhigen und seine zerstö-rende Wirksamkeit cinstellen wollte.